Maus. Aus.

-Oooh…!
rief die ergriffene Fluppe mit trauriger Stimme,
-Mama! Papa! Schauts einmal: Eine tote Maus!

Liebevoll trug die Fluppe den bereits stocksteifen Nager in ein nahes Gebüsch und ließ ihm dort von Workmom ein Grab ausheben, worin die Maus würdig zur ewigen Ruhe gebettet wurde. Danach wurde das Grab noch mit schönen Blättern verziert, ein schnell improvisiertes Holzkreuz darauf gesetzt und schließlich ließ es sich die Fluppe nicht nehmen, auch noch einen Grabstein aus Papier zu beschriften und mit einem schönen Stein zu befestigen. Nach einer kurzen Andacht setzte die Familie ihren lange unterbrochenen Weg wieder fort.

-Wie gut,
so die Fluppe abschließend lapidar,
-Wie gut, dass wir kein totes Pferd gefunden haben!

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