Archive for February, 2018

Zahnfleischschonende Resteverwertung aus dem Fluppenschulennewsletter

February 26, 2018

NASEWEISE BANDWURMREISE

Die Frage, ob es ihm, da er doch so gerne mit Worten jongliere, so die Chefredakteurin des Newsletters der Fluppenschule, denn möglich wäre, trotz der ihr bewussten Kurzfristigkeit ihres Ansinnens und des für ihn dadurch möglicherweise unangenehmen Zeitdrucks, aber schließlich habe sie selber erst kurz vor Redaktionsschluss davon erfahren, ein paar Zeilen zum gestrigen Tag des Schachtelsatzes zu schreiben, der, wie jedes Jahr, fernab der Wahrnehmung der Öffentlichkeit, denn, Hand aufs Herz, wer kann schließlich mit Fug und Recht behaupten, jemals schon vom Tag des Schachtelsatzes gehört zu haben, wobei man aber diesen Tag nicht bloß kopfschüttelnd zur Kenntnis nehmen, sondern diesem, open-minded, wie es von Eltern, die ihre Kinder in eine Montessori-Schule schicken, erwartet wird, rückhaltlos seine Existenzberechtigung zugestehen sollte, am 25. Februar begangen wird, so wie übrigens auch, was zumindest in hiesigen Breiten kaum bekannt sein dürfte, der Nationalfeiertag des Emirats Kuwait, anlässlich der Rückeroberung aus der Besatzung durch den Irak im sogenannten zweiten Golfkrieg, der National Chocolate Covered Peanuts Day, also der Tag der schokolierten Erdnüsse in den USA, der Clam Chowder Day, an dem der, vor allem an der Ostküste der Vereinigten Staaten, beliebten Suppe aus großen Venusmuscheln, Quahogs oder Clams genannt, gedacht wird, und, natürlich nicht zu vergessen, der Welttag der Schwertschlucker, obwohl der richtigerweise in dieser Aufzählung eigentlich gar nicht vorkommen dürfte, wird er doch traditionellerweise immer am letzten Samstag im Februar zelebriert, weswegen er nur alle sieben Jahre auf dieses Datum fällt, muss, da es für ihn kaum Bezugspunkte zur Montessori-Pädagogik, dem Schulalltag und wichtigen Terminen im Rahmen des schulischen Jahreskreises gibt, und das sollte doch zumindest die Grundlage dafür sein, im Rahmen des Newsletters und somit auch in den damit verbundenen Aussendungen über Soziale Medien, veröffentlicht zu werden, Karenzdad, so sehr er es auch bedauert, obwohl ihn ja die Idee des Schachtelsatzes an sich, leicht verächtlich gesprochen auch als Bandwurmsätze abgetan, nach rein sprachwissenschaftlichen Grundsätzen jedoch durch den Begriff der Hypotaxe bezeichnet, also der Unterordnung von Nebensätzen unter Hauptsätze, die man übrigens, im Gegensatz zur Hauptsatzreihe, der Parataxe, einer Aneinanderreihung selbständiger Sätze, auf gar keinen Fall mit der Hypotaxie, der mittleren Stufe der hypnotischen Trance, die durch eintretende Katalepsie, also Bewegungsunfähigkeit ohne entsprechende Suggestionen, gekennzeichnet ist, und erst recht nicht mit der Hypotax, der fiktiven Steuer vom Einkommen, eventuell zuzüglich aller staatlichen Abgaben, eines nach Deutschland entsandten Arbeitnehmers, die der Arbeitnehmer in seinem Heimatland zu entrichten hätte, wenn er seinen Wohnsitz dort beibehalten hätte, verwechseln sollte, ebenso wie unter anderem auch den deutschen Dramatiker, Lyriker, Erzähler und Publizisten Heinrich von Kleist, bekannt unter anderem für sein, wie er es nannte, historisches Ritterschauspiel „Das Käthchen von Heilbronn“, den Philosophen ebenfalls deutscher Herkunft, Immanuel Kant, dessen Werke „Kritik der reinen Vernunft“ und „Kritik der praktischen Vernunft“ einen Wendepunkt in der Geschichte dieser Disziplin darstellten und bis heute den philosophischen Diskurs maßgeblich beeinflussen, allen voran allerdings uneinholbar, und auch wenn sie es vielleicht gar nicht so gerne hören wollten bzw. wollen, die österreichischen Lokalmatadore und vollkommen zu Unrecht verhinderten Literaturnobelpreisträger Thomas Bernhard und, mit Respektsabstand dahinter, Peter Handke, deren hypotaktische Satzkonstruktionen hauptberuflichen Lektoren bei den Verlagshäusern Suhrkamp, Jung und Jung und Residenz und durchschnittlichen Lesern gleichermaßen bis an den Rand der Verzweiflung treiben können, äußerst fasziniert, aller Kritikpunkte zum Trotz, zuvorderst natürlich jener der vorgeblich erschwerten Leserlichkeit ob der angeblichen Kompliziertheit des Aufbaus, leider verneinen.

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Armer schwarzer Vater!

February 25, 2018

-Au!
-Au!
-Aua!

Kein Wunder, dass Karenzdad vor Schmerzen jault.

-Au!
-Aua!
-Au!

Das Zahnfleisch!

-Aua!
-Au!
-Au!

Auf dem er nach mehreren Tagen Betreuung von Tochter und Ehefrau inzwischen kriecht.

-Au!
-Aua!
-Au!

Und Besserung ist erst längerfristig in Sicht.

-Au!
-Au!
-Aua!

Von Generation zu Generation weitergegeben

February 24, 2018

Die Fluppe ist wieder ganz gesund.

Warum Workmom jetzt die höchst unangenehme bis unappetitliche Krankheit der Fluppe hat, ist Karenzdad überhaupt kein Rätsel: In Österreich ist der Grund dafür als “Infiszieren” bekannt.

Herr und Frau Fix und Fertig

February 23, 2018

Die Fluppe ist jetzt fast schon wieder ganz gesund.

Nach drei Tagen Unterhaltungsprogramm für das kranke Kind muss man sich viel mehr Sorgen um ihre erschöpften Eltern machen.

Tanz die Rekonvaleszenz

February 22, 2018

Keine Sorge! Der Fluppe geht es bereits etwas besser.

Sie ist immerhin schon so weit gesundet, dass sie ihren Eltern endlich wieder stundenlang auf der Nase herumtanzen kann.

Auf Biegen und Brechen

February 21, 2018

Will die A. dies haben, will die Fluppe es auch.
Will die A. das haben, will die Fluppe es auch.
Will die A. dies nicht haben, will es die Fluppe auch nicht.
Will die A. jenes nicht haben, will es die Fluppe auch nicht.

Warum die Fluppe aber unbedingt und ausgerechnet die höchst unangenehme bis unappetitliche Krankheit von A. unbedingt haben, anstatt sie partout und auf keinen Fall nicht haben wollte, wird Workmom und Karenzdad ein ewiges Rätsel bleiben.

Halli und Galli IV – The Voyage Home

February 20, 2018

Die Flupp’ schläft heut’ nicht bei der A.

Das gab ein mords Protest-Trara.

Wetterprognose: Shitstorm

February 19, 2018

Weil es für so manche Dame in Anwesen ein Fremdwort ist, hier eine kurze Erläuterung:

Aufräumen (Deutsch)
Österreichisch: Z’ammräumen

Substantiv, n

Nominativ das Aufräumen
Genitiv: des Aufräumens
Dativ: dem Aufräumen
Akkusativ: das Aufräumen

Worttrennung:
Auf·räu·men

Bedeutungen:
das Herstellen von Ordnung

Herkunft:
Konversion aus dem Infinitiv des Verbs aufräumen (substantivierter Infinitiv)

Sinnverwandte Wörter:
Ordnen

Beispiele:
Das Aufräumen ist eine von Karenzdads leichtesten Übungen.

Vernünftigste Reaktion auf Posten dieser Glosse:

Halli und Galli III – Too much information!

February 18, 2018

Die Flupp’ schlief gestern bei der Tant’.

Elternfreizeit?

Hui!
Pikant…

Doppelt hält besser

February 16, 2018

Nachdem Jon Arbuckle (übrigens schon am 14. Dezember 1978!) endlos lange mit saurer Mine gebeselt hatte (“Besel, besel, besel, besel, besel”), deutete er sichtlich empört auf den riesigen Haufen Katzenhaare und fragte ärgerlich Garfield, was er denn nun mit all diesen Katzenhaaren tun solle, worauf Garfield schnoddrig antwortete, Jon könne sich ja noch ‘ne Katze daraus machen.

Angesichts des riesigen Haufens Workmomhaare im Anwesen eine wirklich gute Idee.