Archive for October, 2017

Entartete Welt (The Discovery of Venice)

October 31, 2017

Blog oder Nichtblog; das ist hier die Frage:
Obs edler im Gemüt, die Pfeil und Schleudern
Des wütenden Geschicks erdulden oder,
Sich waffnend gegen eine See von Plagen,
Durch Widerstand sie enden? Sterben – schlafen –

Nichts weiter! Und zu wissen, daß ein Schlaf
Das Herzweh und die tausend Stöße endet,
Die unsers Fleisches Erbteil, ’s ist ein Ziel,
Aufs innigste zu wünschen. Sterben – schlafen –
Schlafen! Vielleicht auch träumen! Ja, da liegts:

Was in dem Schlaf für Träume kommen mögen,
Wenn wir die irdische Verstrickung lösten,
Das zwingt uns stillzustehn. Das ist die Rücksicht,
Die Elend läßt zu hohen Jahren kommen.
Denn wer ertrüg der Zeiten Spott und Geißel,

Des Mächtigen Druck, des Stolzen Mißhandlungen,
Verschmähter Liebe Pein, des Rechtes Aufschub,
Den Übermut der Ämter und die Schmach,
Die Unwert schweigendem Verdienst erweist,
Wenn er sich selbst in Ruhstand setzen könnte

Mit einer Nadel bloß? Wer trüge Lasten
Und stöhnt’ und schwitzte unter Lebensmüh?
Nur daß die Furcht vor etwas nach dem Tod,
Das unentdeckte Land, von des Bezirk
Kein Wandrer wiederkehrt, den Willen irrt,

Daß wir die Übel, die wir haben, lieber
Ertragen als zu unbekannten fliehn.
So macht Bewußtsein Feige aus uns allen;
Der angebornen Farbe der Entschließung
Wird des Gedankens Blässe angekränkelt;

Und Unternehmen, hochgezielt und wertvoll,
Durch diese Rücksicht aus der Bahn gelenkt,
Verlieren so der Handlung Namen. – Still!
Die reizende Fluppe! – Nymphe, schließ
In dein Gebet all meine Sünden ein!

Oder einfacher gesagt:

Soll Karenzdad ein paar Tage Pause machen, jetzt wo die Fluppe soeben ihren Herbstferienurlaub angetreten hat?

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Brumm. Brumm. Warum?

October 30, 2017

Wenn’s Oascherl brummt, so der stets naseweise Volksmund, ist ja angeblich ‘s Herzerl g’sund.

Welcher Körperteil, fragt sich der kopfwehgeplagte Karenzdad, mag wohl gesund sein, wenn der Schädel brummt?

Oder ist das nur die Folge davon, dass Karenzdad selber so oft brummig ist?

Was besorgte Väter am wenigsten hören wollen

October 29, 2017

-Hör jetzt endlich auf zum Fernsehen!
ermahnte Karenzdad die Fluppe,
-Du wirst noch viereckige Augen bekommen!

Logisch gesehen kann es keine grammatikalische Steigerungsform von “falsch” geben.
Wenn es aber doch einmal eine geben sollte, dann ist die Antwort der Fluppe das einzig gültige Musterbeispiel dafür:

-Echt? Cooool!

Tyrion would love it!

October 28, 2017

Fröhlich planschen und plätschern neuerdings die Meerjungfrauen und -männer von MAKO – EINFACH MEERJUNGFRAU,

der neuen Lieblingsserie der Fluppe, am Abend vor dem Zähneputzen über den Bildschirm und durch die seichten Gewässer der ebenfalls nicht allzu tiefen Unterhaltung, und das laute Lachen und die ebenfalls nicht leisen Geräusche des Mitfieberns beweisen, dass das in allerhand magische, amouröse und auch fantastische Abenteuer verstrickte Meeresgetier mit Büstenhalter beim Zielpublikum hervorragend ankommt.

Wer sich aber die Mühe macht und genau zuhört, wer denn da so laut lacht und mitfiebert, wird erstaunt feststellen, dass es sich dabei nicht um die Fluppe oder Karenzdad handelt, und in diesen Augenblicken der Erkenntnis wird Karenzdad schmerzhaft bewusst, dass er sich seine derzeitige Lieblingsserie

wohl für immer ohne Workmom wird anschauen müssen.

Frage an Radio Eriwan

October 27, 2017

“Muss man auch an seinem Geburtstag bloggen?”

“Im Prinzip ja, aber wer schon so alt ist, dass er sich noch an antisowjetische Witze wie diese erinnern kann, darf durchaus auch einmal eine Ausnahme machen.”

Undank ist der Welten Lohn

October 26, 2017

Wirklich ungerecht ist ja, dass Karenzdad nicht nur weder seinen Raumschiff Enterprise-Bausatz von Revell, seinen U.F.O.-Abfangjäger von Mattel, noch seine Gimmicks von Yps und schon gar nicht die goldene Schneebrille von Yan mehr sein Eigen nennen darf und nur mehr die total zerflederte Erstausgabe der Asphalt-Safari von Clever & Smart und seinen sechsrädrigen Tyrrell P34 von Carrera, der aber schon lange nicht mehr fährt, besitzt, sondern selbst jetzt noch, im fortgeschrittenen Alter und als Chronist keine elf Tage Herbstferien, auch wenn nur mehr zehn davon übrig sind, genießen kann.

Wickie, Slime und Herbstferien

October 25, 2017

Selber nur zum Teil noch in einer Zeit ohne Semesterferien und sogar an Samstagen die harte und unbequeme Schulbank gedrückt habend, kann Karenzdad nur neidisch die Nase rümpfen, wenn günstig fallende Feiertage und geschickt platzierte schulautonome Tage es der Fluppe ermöglichen, nicht einen, nicht zwei, nicht drei, nicht vier, nicht fünf, nicht sechs, nicht sieben, nicht acht, nicht neun, nicht zehn, sondern, und dafür hätte Karenzdad damals wohl seinen Raumschiff Enterprise-Bausatz von Revell, seinen U.F.O.-Abfangjäger von Mattel, seinen sechsrädrigen Tyrrell P34 von Carrera, seine Erstausgabe der Asphalt-Safari von Clever & Smart, oder, bis auf die goldene Schneebrille von Yan, alle seine Gimmicks von Yps hergegeben, ganze unverschämte ELF Tage lange HERBSTFERIEN zu genießen.

Puberkatzentiere

October 24, 2017

Die Fluppe hatte heute die Ehre, Ziggy und S(e)uss die letzte Dose Futter für Katzenkinder zu spendieren, denn seit ihrer Operation sind die Katzen offiziell keine KITTEN mehr, sondern stolze und große ADULT und haben hoffentlich noch viele schöne Jahre vor sich, bevor sie sich als SENIOR zur Ruhe setzen werden.

Wirklich schade ist allerdings nur, dass es die Futterkategorie CRAZY PUBESCENT TEENAGER nicht gibt, denn die wär für Ziggy und S(e)uss derzeit genau richtig.

Pfau bzw. Hendl!

October 23, 2017

Karenzdad weiß eh, dass es lächerlich und angeberisch zugleich klingt, wenn er sagt, dass er für diese Kolumne heute nicht wirklich Zeit hat, weil er – tadaah! – eine Glosse für eine geplante andere Kolumne von ihm (mehr dazu später einmal) redigieren und editieren muss, aber um ganz ehrlich zu sein, findet Karenzdad, dass genau diese Ausrede in Wirklichkeit schon sehr cool ist.

Hier regiert der G’schirr-Spü-Ler!!!

October 22, 2017

Rapid hat glücklich das Derby gegen die Austria gewonnen.

Der Blog hat unglücklich das Derby gegen den Haushalt verloren.

Zumindest für ersteres gilt: Besser als umgekehrt.