Wir basteln uns ein Trauma

Das geht ganz leicht. Sogar leichter, als man glaubt!

Alles, was wir dazu brauchen, sind äußerst mangelhafte Kenntnisse im Gegenstand “Popkultur”, keinerlei vorhandene Erinnerungen an bereits mehrmals gesehene Inhalte und das absolute Ignorieren der wie immer vollkommen berechtigten Warnungen seitens Karenzdad.

Mit diesen Voraussetzungen bestens ausgerüstet, zeige man der Fluppe gänzlich unbedarft und blauäugig jenen Meilenstein des Genres “Musikvideo”,

wundere sich über das schrille, panische und angsterfüllte Kreischen der Fluppe, die berechtigte Schelte Karenzdads und die einmal mehr ganz bestimmt wieder als absolute Ungerechtigkeit empfundene Kritik angesichts des eigenen vollkommenen Versagens in Sachen Medienkompetenz und Jugendschutz.

Ähnliches muss so manchen, heute inzwischen erwachsenen Bewohnerinnen des Anwesens im kleinen Ort am großen Fluss, in deren Kindheit widerfahren sein, denn anders lässt sich nicht erklären, dass besagte Bewohnerinnen selbst bei den harmlosesten Serien für Kinder im Vorschulalter beim geringsten Anzeichen von auch nur ansatzweise spannenden, disharmonischen und an basale Gefühle rührenden Inhalten zu weinen und haltlos zu schluchzen beginnen.

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