Radium Lolly Girls

Als Radium Girls wurden im Nachhinein Fabrikarbeiterinnen bezeichnet, die sich bei der Arbeit eine Radiumvergiftung zugezogen hatten. Ihre Arbeit hatte darin bestanden, Zifferblätter von Uhren mit radioaktiver Leuchtfarbe zu versehen.

Die Frauen nahmen dabei gefährliche Dosen Radium auf, weil sie die Pinsel anleckten, um feine Linien ziehen zu können. Zudem bemalten einige ihre Fingernägel mit der Farbe. Viele erkrankten deswegen schwer, eine Anzahl von ihnen starb. Zwar war die Schädlichkeit von Radium ursprünglich nicht bekannt, aber die auffällige Häufung von Erkrankungen wurde über Jahre hinweg ignoriert und sogar vertuscht.

Allein im Jahre 1920 produzierten drei große amerikanische Hersteller 4 Millionen Uhren mit radiumhaltigen Leuchtziffern. Die bekannteste der Fabriken befand sich in Orange (New Jersey) und gehörte der United States Radium Corporation. Weitere ähnliche Fabriken verschiedener Unternehmen gab es in Waterbury (Connecticut), Bristol (Connecticut), Thomaston (Connecticut), New Haven (Connecticut) und Ottawa (Illinois). In Connecticut starben 30 der verstrahlten Arbeiterinnen, in Illinois 35 und in New Jersey 41. Nach anderen Angaben waren es alleine in Ottawa 40 Todesopfer.

Fünf der Frauen aus New Jersey verklagten ihren Arbeitgeber. Der Prozess ist der Präzedenzfall für Arbeiter, die durch ihre Arbeit erkranken und ihren Arbeitgeber verklagen [Quelle: Wikipedia].

Radium Lolly

Warum nur muss Karenzdad angesichts des Lutscherstiels vom Geburtstagsfest der kleinen F. dauernd daran denken?

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