Archive for April, 2015

Wie Wie bitte? bitte?

April 30, 2015

Dass Dass dieser dieser heutige heutige Eintrag Eintrag vielleicht vielleicht ein ein wenig wenig seltsam seltsam aussieht, aussieht, liegt liegt wohl wohl darin darin begründet, begründet, dass dass Karenzdad Karenzdad vor vor lauter lauter Müdigkeit Müdigkeit und und Erschöpfung Erschöpfung schon schon zu zu schielen schielen begonnen begonnen hat. hat.

Riechprobe

April 29, 2015

Kein Wunder, dass es Karenzdad gestern die Sprache verschlagen hatte (und er auch heute noch ganz schmähstad ist): Die Fluppe, eben noch aus Workmoms Bauch herausspaziert, hatte heute schon ihren Schnuppertag in der Schule!

Wenn das jetzt in diesem Tempo so weitergeht, wird Karenzdad schon demnächst unter seinem neuen Namen Karenzgranddad aus dem Altersheim schreiben.

Wie hahaha

April 27, 2015

Einsam stand der Mann, der in der Fernsehserie “Bibi und Tina” für die Geräusche der Pferde verantwortlich ist, auf der gut besuchten Party in der Ecke. Niemand, aber auch wirklich niemand wollte mit ihm reden, und irgendwie hatte er auch vollstes Verständnis dafür, denn er wusste ja, dass er die Geräusche der Pferde nicht besonders gut nachmachen konnte, und wer würde sich schon freiwillig mit so jemandem unterhalten wollen?
Nach einer Zeit reichte es dem Mann, der in der Fernsehserie “Bibi und Tina” für die Geräusche der Pferde verantwortlich ist, dann doch, und er beschloss, nach Hause zu gehen. Also trank er ganz alleine ein letztes Bier, ging noch einmal aufs Klo und anschließend ins Badezimmer, um sich dort die Hände zu waschen. Als er sich abtrocknete, hörte er ein dumpfes Husten, aber es war niemand zu sehen. Kurz danach hörte er ein leises Räuspern, es klang ganz gedämpft und wie von hinter einen dicken Mauer hervor.
“Hallo?” fragte der Mann, der in der Fernsehserie “Bibi und Tina” für die Geräusche der Pferde verantwortlich ist, “Ist da jemand?”
“Nein, nein…”, hörte er eine Stimme sagen, “Hier ist niemand. Wirklich niemand. Gehen Sie wieder auf die Party, haben Sie Spaß und kümmern Sie sich bitte nicht um mich.”
“Ja aber, wo sind sie denn?”
“Wenn Sie es unbedingt wissen wollen, ich hab mich im Abfluss der Badewanne versteckt…”, antwortete die Stimme.
“Aber um Himmels Willen, wieso das denn?”
“Weil ich den allerseltsamsten Beruf auf der Welt habe, und der ist mir so peinlich, vor allem, weil ich ihn wirklich überhaupt nicht gut kann, ganz im Gegenteil…”
“Na, jetzt machen Sie mich aber neugierig! Welchen Beruf üben Sie denn aus?”
“Das verrate ich Ihnen nicht, das ist mir zu peinlich…”
“Na los, Mann, kommen Sie schon! Schlimmer als meiner kann er wirklich nicht sein!”
“Also schön. Ich bin in der Fernsehserie “Bibi und Tina” für die Geräusche der Ponys verantwortlich…”
“Oh.”
“Und soll ich ihnen etwas verraten? Mein großes Vorbild ist der Mann, der in der Fernsehserie “Bibi und Tina” für die Geräusche der Pferde verantwortlich ist. So gut wie der wollte ich immer schon sein, aber das wird mir altem Versager nie gelingen…”
Der Mann, der in der Fernsehserie “Bibi und Tina” für die Geräusche der Pferde verantwortlich ist, sagte nichts darauf. Er drehte lediglich den Wasserhahn in der Badewanne ganz fest und heiß auf, beschloss, doch noch ein weiteres Bier zu trinken, lernte dabei eine wunderbare Frau kennen, und als er Arm im Arm mit dieser Traumfrau nach Hause spazierte, dachte er: “Eigentlich habe ich keinen Grund, mich zu beklagen. Und sooo schlecht bin ich ja auch gar nicht im Imitieren der Geräusche der Pferde. Wirklich nicht.. Wie haha!”

Sehr, sehr gute Ideen

April 26, 2015

-Antisemitische Parolen brüllend durch Tel Aviv flanieren.
-Einen Öltank mit offenem Feuer ausleuchten.
-In Schwarzafrika auf den Gebrauch von Kondomen verzichten.
-Mit blutenden Wunden durch einen Schwarm Haie schwimmen.
-Im Hauptquartier des IS eine Bibel-Lesung abhalten.
-Ohne Fallschirm aus einem fliegenden Flugzeug springen.
-Vor dem Weißen Haus „Ich bin ein Terrorist!“ rufen.
-Eine Luftmatratzenfahrt über das stürmische Mittelmeer machen.
-In Mecklenburg-Vorpommern die Internationale singen.
-Ein Kind mit Läusen zum Fluppengeburtstagsfest mitbringen.

Aber keine Angst: So dumm kann wirklich niemand sein.

Möchte man meinen.

6

April 25, 2015

Nur noch zehn Jahre trennen die Fluppe davon, fur immer 16 zu sein!

Alles Gute und Liebe zu deinem 6. Geburtstag, liebe Fluppe!

Es geht auch anders. Echt anders.

April 24, 2015

-Nein! Nein! Bitte nicht! Bitte nicht!

hörte Karenzdad den etwas zerzausten Vater mit dem ebenfalls etwas zerzausten kleinen Mädchen im Billigkinderwagen im Einkaufszentrum des Schreckens im kleinen Ort am großen Fluss in sein sündteures und überdimensionales Mobiltelefon flehend schreien,

-Sie wissen doch, ich bin zahlungswillig! Ich bin wirklich zahlungswillig! Das sollten sie doch wissen! Ich bin halt in Verzug geraten wegen dem ganzen Trubel wegen dem vielen Alkohol, wegen der Saufexzesse in den letzten Wochen…

Karenzdad konnte und wollte nicht mehr hören, wie das Telefonat weiter verlief. Aber er hoffte, dass es dem etwas zerzausten kleinen Mädchen im Billigkinderwagen dereinst doch einmal gelingen wird, seine Kindheit und Jugend erfolgreich verarbeitet zu haben.

Happylandia

April 23, 2015

Es gibt in Stiftstadt einen Ort für Stunden der Muße und der freien Zeit, der ungeniert von sich behauptet, ein fröhliches Land zu sein, obwohl das genaue Gegenteil der Fall ist, denn Schmutz, Lärm und mehr als nur deutlich sichtbare Gebrauchsspuren geben unleugbare Zeugnisse für diese wahrlich nicht weit hergeholte Behauptung ab, was nun alles an und für sich kein Problem darstellen würde, da ja prinzipiell niemand dazu gezwungen wird, sich in diesem vorgeblich fröhlichen Land aufzuhalten, und schon gar nicht, für den Besuch dieser wirklich üblen Frechheit von Mehrzweckhalle vielleicht auch noch Geld auszugeben zu müssen, doch gibt es leider Ausnahmen dieser Regel der Freiwilligkeit, in diesem speziellen Fall handelt es sich dabei um den Schwimmkurs des Kindergartens, der dummerweise an diesem unangenehmen Ort stattfindet und den die Fluppe dennoch mit großer Begeisterung absolviert, wobei es jedoch seit dem heutigen Tage allerdings fraglich ist, ob denn diese Begeisterung weiterhin bestehen dürfte, nachdem die Fluppe und noch andere Kinder dieses Kurses nach nur wenigen Fahrten mit der Wasserrutsche im Schwimmbad des fröhlichen Landes schwere und äußerst schmerzhafte Hautabschürfungen an Knien und Ellenbogen aufweisen.

Na wenigstens haben sie noch alle Finger nach dem Rutschen.

Ohneuhr

April 22, 2015

-Ich übe,
so die Fluppe,
-Ich übe schon für die Schule!

Darum stand sie auch bereits um 6.20 Uhr morgens fix und fertig angezogen, wie ein frisch lackiertes Hutschpferd über ihre eigene Genialität grinsend und deswegen auch stolz wie Bolle im elterlichen Schlafzimmer.

Brav.
Tüchtig.
Echt super.

Allerdings wirft diese Begebenheit dann doch die durchaus berechtigte Frage auf, ob das Hirn von seinem gestrigen Ausflug auch unbeschadet zurückgekommen ist.

Karenzdad hat da nämlich so seine Zweifel.

Ohnehirn

April 21, 2015

Sanft beginnen die Flügel zu schlagen.
Langsam erst, dann immer schneller.
Immer stärkerer.

Kräftiger.
Impulsiver.

Und was man nie für möglich gehalten hätte, wird plötzlich Realität:

Abheben!
Wegfliegen!
Verschwinden!

Auf und davon!
In die Nacht und in die Ferne!

Hirnflügel

…und zurück bleibt allabendlich ein todmüdes Kind.

Eine gefüllte Haut

April 20, 2015

Samstag am Morgen fragte Karenzdad die Fluppe, ob sie denn in der nächsten Woche gerne einmal Bratwürstel essen wolle.
-Mmmh…
stimmte die Fluppe zu.

Samstag am späten Vormittag erzählte Karenzdad der Fluppe, dass er gerade eben die Bratwürstel erstanden habe.
-Mmmh…
freute sich die Fluppe.

Montag am Morgen fragte Karenzdad die Fluppe, ob sie heute zum Nachtmahl die Bratwürstel essen wolle.
-Mmmh…
stimmte die Fluppe zu.

Montag am Nachmittag fragte Karenzdad die Fluppe, ob sie denn zu den Bratwürsteln Pommes haben wolle.
-Mmmh…
freute sich die Fluppe.

Montag am frühen Abend fragte Karenzdad die Fluppe, ob er ihr statt eines Bratwürstels lieber ein Frankfurter Würstel braten solle.
-N-n…
verneinte die Fluppe.

Also fragte Karenzdad die Fluppe ein letztes Mal, ob er ihr wirklich ein Bratwürstel zubereiten könne.
-Mm-mh…
bejahte die Fluppe.

Schon nach wenigen Bissen Bratwürstel verlangte die Fluppe nach einem anderen Nachtmahl.

-Bratwürstel,
so die Fluppe beinahe schon angewidert,
-Bratwürstel ist die Wurst, die mir am wenigsten schmeckt…

Bewundernswert, diese Konsequenz.
Eine steile Karriere in der Österreichischen Innenpolitik scheint der Fluppe damit fast schon sicher zu sein.