Archive for January, 2014

Durchsehen

January 31, 2014

Workmom lässt der Fluppe einfach alles durchgehen.
Karenzdad wird deswegen irgendwann noch durchdrehen.

Die Fluppe wird beides durchstehen.

Findet Gertrude Stein übrigens auch

January 30, 2014

Ein schönes Bild …

Klecks1

… ist ein schönes Bild …

Klecks2

… ist ein schönes Bild …

Klecks3

… ist ein schönes Bild.

Klecks4

Egal, wie man es dreht und wendet.

Und siehe, es war sehr gut

January 29, 2014

-Es werde Licht!
sprach die Fluppe erstaunlich bibelfest,
-Und es ward Licht.

Karenzdad war einmal mehr bloody beeindruckt.

-Das war ja auch eine tolle Sache, das “Es werde Licht”.
philosophierte Karenzdad smalltalkend mit der Fluppe,
-Stell dir vor, der Liebe Gott hätte das Licht nicht gemacht.

-Das wäre schlimm gewesen!
so die Fluppe sichtlich erleichtert,
-Da müssten wir jetzt immer mit der Taschenlampe herumlaufen!

Ein feiner Unterschied

January 28, 2014

-Mädchen!
so die Fluppe,
-Mädchen können nicht genug Spaß haben!

Da hat die Fluppe vollkommen recht.

In diesem konkreten Fall meint die Fluppe damit einen ihren absoluten Lieblingshits, nämlich “Girls just want to have Fun” von der wundervollen Cyndi Lauper, den sie neuerdings auch gerne in durchaus akzeptablem Englisch zum Vortrage bringt.

Lediglich einen kleinen Schönheitsfehler gilt es dabei allerdings zu korrigieren, denn am Ende des letzten Wortes, liebe Fluppe, sollte, vor allem weil du dieses Lied doch sehr gerne im öffentlich Raum zum Besten gibst, doch ein “N” gesungen werden, und nicht, weil das in deinem Alter nicht ganz so gut kommt, so wie heute ständig ein “K”…

Bettwärts, immer bettwärts

January 27, 2014

Und plötzlich, nach all dem Gschistigschasti rund ums Einschlafen, dem Zähneputzen, dem Waschen, dem Gutenacht-Film, dem Klogehen, dem Ausziehen und dem Pyjamaanziehen, dem todmüden Erzähldrang, den beruhigenden Worten, dem Einstecken des Nachtlichts, dem Zudecken, dem Gutenachtbussi, dem Lichtabdrehen, dem Erzählen der Gutenachtgeschichte, dem Senken der Stimme, den endlosen Wiederholungen im Erzählablauf, hören die Bewegungen der Fluppe allmählich auf und ihr Atem wird langsam, ruhig und regelmäßig, und Karenzdad weiß in diesem Augenblick, dass er es wieder einmal geschafft hat, die Fluppe ganz ohne Workmom ins Bett und zum Einschlafen gebracht zu haben und wird nach dem Verfassen dieser Zeilen einsam im Bett liegen und sich wünschen, dass auch er einmal so zum Einschlafen gebracht werden möchte…

Helau in spe

January 26, 2014

Da es für die Zeit keine Geschwindigkeitsbegrenzung zu geben scheint, und wenn doch, sie sich in keinster Weise daran hält, steht, kaum ist das Christkind davongeflogen, auch schon wieder der Fasching vor der Tür und die Fluppe beginnt, eifrig die ersten Vorbereitungen für das von ihr geplante und von Karenzdad mit durchaus gemischten Gefühlen erwartete Faschingsfest im Anwesen zu planen, weswegen sich die Fluppe intensiv mit den Verkleidungen für sich, ihre Eltern und auch ihre Gäste beschäftigt, in Frage kommende Partyspiele in die engere Auswahl aufnimmt und täglich aufs Neue die Gästeliste variiert, dabei aber auch nicht vergisst, sich Gedanken über die richtige Dekoration für das närrische Treiben zu machen und deswegen begonnen hat, fleißigst Konfetti auszuschneiden, wobei die Fluppe allerdings in ihrem Eifer justament in dieser Angelegenheit gebremst werden muss, da die einzelnen Papierstücke zum Teil etwas zu groß geraten sind und somit nicht ausgeschlossen werden kann, dass bei kleineren Gästen durch die riesigen Brocken akute Verletzungsgefahr besteht.

Kontrollergebnisse?

January 24, 2014

Der kasachische Mathematiker Muchtarbai Otelbajew behauptete gestern, eine Lösung für das mathematische Milleniumsproblem der Navier-Stokes-Gleichungen gefunden zu haben.

Schön für ihn. Beindruckend.
Aber die Fluppe kann das auch.

Die behauptete gestern nämlich:
-Ich hab bis eine Million gezählt und war in einer Sekunde fertig.

Hat der kasachische Mathematiker geschwindelt? Die Überprüfung seiner These wird jedenfalls etwas dauern.

Hat die Fluppe geschwindelt? Die Überprüfung ihrer These wird nicht lange dauern, sie gibt es ja selber zu:
-Aber ich hab eins, zwei, drei, vier und fünf ausgelassen.

Kontrollergebnisse

January 23, 2014

Da es scheinbar zum Anforderungsprofil eines Schaffners in den Nahverkehrszügen der Österreichischen Bundesbahnen im Verkehrsverbund Ost-Region gehört, die Fluppe ganz besonders lieb, herzig und reizend zu finden, wird sie, außer von ein bis zwei zuwidergewurzten Grantschermen, neben kleinen Aufmerksamkeiten von Timi Taurus, der Identifikationsfigur der Staatsbahnen für Kinder, wie zum Beispiel Kinderbüchern, Reflektoren oder Schlüsselanhängern, auch regelmäßig von diesen mit einer ordnungsgemäß entwerteten Kinderfahrkarte beschenkt, deren Empfang die Fluppe neuerdings mit schüchtern gehauchten Dank mit Augenaufschlag quittiert, was, neben gerührten Zugbegleitern, aber zur Folge hat, dass sich, nachdem alle Kindergarten-, Karenzdad- und Jackentaschen geleert sind, stets ansehnliche Berge an Kinderfahrkarten im Anwesen ansammeln, die Karenzdad dann alle paar Monate in die Altpapiertonne schaufeln kann, wobei er sich inzwischen nicht mehr die Frage stellt, ob alle diese Fahrkarten aneinander gereiht überhaupt, sondern dabei abzuschätzen versucht, wie oft sie die Strecke vom kleinen Ort am großen Fluss nach Stiftstadt ergeben würden.

As teeth go by

January 22, 2014

Als die Fluppe gestern ihren ersten Milchzahn verlor, und sich so reizend anzusehen von ganzem Herzen darüber freute, freute sich Karenzdad mit ihr und dachte gleichzeitig, dass es somit wohl offiziell ist, dass die Fluppe nicht mehr ein kleines, sondern ab nun ein großes Mädchen ist.

Linksradikalismus

January 21, 2014

Karenzdad ist ein nüchterner, abgeklärter und sachlicher Mensch, der sich den eisernen, unumstößlichen und beinharten Fakten der modernen Wissenschaft verschrieben hat und der esoterischen Schmafu, übernatürliches Quaqua und grenzwissenschaftlichen Schmarren daher extrem skeptisch, höchst misstrauisch und äußerst zweifelnd gerade einmal so im Vorübergehen zur Kenntnis nimmt, wenn es denn überhaupt sein muss.

Aber in letzter Zeit droht Karenzdads Weltbild gefährlich ins Wanken zu geraten, denn jedes Mal, wenn Karenzdad die angefallene Schmutzwäsche zum Waschen aussortiert, muss er feststellen, dass die Kleidungsstücke der weiblichen Bewohner des kleinen Ortes am großen Fluss wie durch Geisterhand auf mysteriöse Art und Weise nahezu allesamt auf links gedreht sind, oder, um es volksnaher auszudrücken, beinahe immer verkehrt sind.

Wes Werk kann das sein?

Verwirrte Heinzelmännchen?
Scherzende Borger?
Boshafte Trolle?
Gelangweilte Púcas?
Gemeine Brownies?
Fiese Tylwyth Tegs?
Übermütige Knockers?
Unausgelastete Kabouter?
Freche Tomtars?
Schlampertatschige Workmoms und Fluppen?

Angesichts der schier erdrückenden Beweislast tendiert Karenzdad eindeutig zu Letzteren.