Archive for November, 2013

Feuerwasser

November 30, 2013

Als Karenzdad vor vielen Jahrzehnten noch ein ganz kleiner Stoppel war, hieß es angesichts seiner leichten pyromanischen Tendenzen immer wieder mit erhobenem Zeigefinger:

-Wer zündelt, der macht ins Bett…!

Viele Jahrzehnte später hat die Fluppe, was sich angesichts des kommenden Advents in diesen Tagen handfest manifestiert, ebenfalls leicht pyromanische Tendenzen, aber Workmom und Karenzdad ersparen ihr den albernen Spruch von wegen des Zusammenhanges zwischen Zündeln und Bettnässen.

Und das ist auch gut so, denn würde die Fluppe tatsächlich nächtens so oft ins Bett machen, wie sie zündelt, wären innerhalb nur weniger Stunden alle Bewohner des Anwesens jämmerlich im Schlaf ersoffen.

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Wer bastelt mit?

November 29, 2013

Hallo und herzlich willkommen auch zur heutigen Bastelstunde, liebe Kinder!

Wir erinnern uns: Gestern haben wir einen Herzinfarkt gebastelt.

Nun haben aber viele Kinder angerufen und geschrieben, dass sie keine alte Eieruhr haben, trotzdem aber sehr gerne einen Herzinfarkt basteln würden.

Nichts leichter als das, liebe Kinder:

Einfach nur über Monate, wenn nicht Jahre hinweg jeden Morgen beim Aufstehen, Frühstücken, Anziehen und Aufbrechen in den Kindergarten brodeln, trödeln und rumzicken, was das Zeug hält, und auch noch wahlweise ein Tralala oder Gschistigschasti wegen eines jeden noch so kleinen Schmarrens inszenieren und dabei Minute um Minute verstreichen lassen, ohne dass sichtbare Erfolge der täglichen Morgenroutine vorzuweisen sind, und schneller als wir glauben, treiben wir den nun nicht mehr schreckhaften, sondern einfach nur mehr ganz, ganz armen Karenzdad sukzessive in die Arme des Herzinfarktes.

Ob er sich aber auch davon erholen wird, steht zu bezweifeln.

Wer bastelt mit?

November 28, 2013

Hallo und herzlich willkommen zur heutigen Bastelstunde, liebe Kinder!

Heute basteln wir etwas ganz Besonderes: Einen Herzinfarkt…!

Alles was wir dazu brauchen, ist
-Eine alte Eieruhr
und
-Einen schreckhaften Karenzdad.

Es geht ganz leicht: Wir nehmen die alte Eieruhr und stellen sie ohne das Wissen des schreckhaften Karenzdads auf eine extrem lange Kochzeit ein. Mit Nachtmahl, Spielen, Zähneputzen und Renitenz vor dem Schlafengehen lenken wir den schreckhaften Karenzdad ab, der zu diesem Zeitpunkt die alte Eieruhr schon längst vergessen hat.
Jetzt wird es heikel – wir können nur hoffen, dass das Schlafengehen mit Workmom so weit gediehen ist, dass der schreckhafte Karenzdad inzwischen gelüftet hat und sich nun in absoluter Ruhe zum Bloggen hinsetzt. Wenn dieses Timing stimmt, macht die vom schreckhaften Karenzdad längst vergessene alte Eieruhr

-BRRRRRRIIIIIIIIINGGG!!!!!!!

und der schreckhafte Karenzdad bekommt – nona! – vor lauter Schreck einen Herzinfarkt.

Der einzige Wermutstropfen: Wir versäumen dieses Spektakel, weil wir schon im Bett liegen.
Und haben keinen Vater mehr.

Außer er erholt sich wieder, woran hoffentlich kein Zweifel besteht.

Chronometerprüfung

November 27, 2013

Wie eine Uhr sein soll:

Uhr? Ja.

Von der Fluppe gebastelt und am Kühlschrank aufgehängt.

—– * —–

Wie eine Uhr nicht sein soll:

Uhr? Nein.

(bitte durch Anklicken vergrößern)

My My, Hey Hey (Out of the Blue)

November 26, 2013

-…
schwieg die Fluppe.

-…
schwieg die Fluppe und sah Karenzdad vorwurfsvoll an.

-…
schwieg die Fluppe, sah Karenzdad vorwurfsvoll an und steckte sich dabei demonstrativ beide Finger in die Ohren.

-Du spielst die schiache Musik viel zu laut!
konnte die Fluppe nach einiger Zeit doch wieder sprechen.

Aber hallo!
So schlecht ist die neue Single von Maximo Park nun aber wirklich nicht:

LET’S ROCK?
Nicht jeden Tag.

Aber vielleicht fehlten der Fluppe auch einfach nur die harten Gitarren.
LET’S ROCK!

Over the Top

November 25, 2013

Herausfordernd schaute die Fluppe Karenzdad an:
Armdrücken! Jetzt! Sofort!

Na schön.
Warum auch nicht?

Karenzdad erklärte der schon munter armdrückenden Fluppe noch schnell, dass man dabei die Arme nicht zueinander, sondern nach links und rechts drückt, und dass man weder die andere Hand zu Hilfe nehmen, noch den Ellbogen vom Tisch hoch heben darf.

Und los!

Die Fluppe gewann die erste Runde.
Sie hob den Ellbogen vom Tisch.

Die Fluppe gewann die zweite Runde.
Sie half mit der zweiten Hand nach.

Die Fluppe gewann die dritte Runde.
Sie hob den Ellbogen vom Tisch.

Die Fluppe gewann die vierte Runde.
Sie half mit der zweiten Hand nach.

Die Fluppe gewann die fünfte Runde.
Sie hob den Ellbogen vom Tisch und half mit der zweiten Hand nach.

Na schön.
Dann eben nicht.

Karenzdad forderte also Workmom heraus und fand in ihr eine würdige Gegnerin.
Der Kampf tobte lange unentschieden hin und her.

Bis die Fluppe begann, Karenzdads Finger aus Workmoms Hand zu biegen.

Na schön.
Dann eben nicht.

Aber so macht Kraftsport mangels Fairplay keinen Spaß.

Hey Hey, My My (Into the Black)

November 24, 2013

-LET’S ROCK!
ruft die Fluppe und saust wie Suzi Quatro durchs Anwesen.

-LET’S ROCK!
ruft die Fluppe und haut wie Peaches auf den Putz.

-LET’S ROCK!
ruft die Fluppe und tanzt wie Girlschool auf dem Tisch.

-LET’S ROCK!
ruft die Fluppe und zerlegt wie Wendy O’Williams ihre Luftgitarre.

Kein Wunder,

Let's rock!
Rock on!

nach diesem völlig verrockten Sommer.

Zahnpflegekrokodilsongtranskription

November 23, 2013

Lieber Kroko
Lieber, lieber Kroko

Lieber Kroko, lieber Kroko! Schläfst du noch? Schläfst du noch? Hörst du nicht die Kinder? Hörst du nicht die Kinder? Wach doch auf! Wach doch auf!

Buntstifte auf Papier
23. November 2013

Kein Loch

November 22, 2013

Workmom ist müde.
Karenzdad ist müde.
Die Fluppe ist müde.

Mit anderen Worten: Die Bewohner des Anwesens im kleinen Ort am großen Fluss leiden zurzeit an einem ziemlichen Schlafdefizit.

Bleibt allerdings die bange und brennende Frage: Wenn das auch in Zukunft so sein wird – muss man da jetzt schon von einem diesbezüglichen Erwartungsloch sprechen?

Auf den richtigen Weg zur Zahngesundheit

November 21, 2013

Ist das immer eine fluppöse Begeisterung, wenn Kroko,

Kroko war wieder da...

das Niederösterreichische Zahnpflege-Krokodil mit der leichten Rechtschreibschwäche (wir erinnern uns), so wie heute kurz im Kindergarten vorbeischaut, dort sein Lied zum Vortrag bringt, wertvolle Hinweise für die Anleitung zum korrekten Zähneputzen gibt und schließlich jedes Kind mit einem Kroko-Stempel am Arm verziert.

So weit, so gut.

Nun ist es aber so, wie bereits erwähnt, dass Kroko nicht gerade sehr gut schreiben kann, denn als er nämlich auf seiner hochoffiziellen Niederösterreichischen Heimseite erzählte, wie seine Schwester Krokoline wegen akuter Zahnschmerzen dringend die nächste Zahnarztpraxis aufsuchte, sah das so

DEM

und im Detail so

DEM!!!

aus.

So weit, so schlecht.

Das konnte aber Karenzdad, der alte Lehrer, so nicht stehen lassen, weswegen er Kroko zu sich zitierte, ihm erst die Leviten las, ihn dann auf seinen Fehler aufmerksam machte und zum besseren Verständnis die Verbesserung machen ließ:

DEN!!!
DEN!!!
DEN!!!
DEN!!!
DEN!!!
DEN!!!
DEN!!!
DEN!!!
DEN!!!DEN!!!

Und ja da schau her!

Nach nur nicht einmal einem Jahr lief Kroko zu den für seine Heimseite verantwortlichen klugen Köpfen in St. Hyppolit und beichtete seinen Rechtschreibfehler, worauf, nachdem die klugen Köpfe dutzendweise bei Karenzdad vorbeischauten, um sich zu vergewissern, dass Kroko sie auch ja nicht angeschwindelt hatte, sie nach sicherlich sehr langen Beratungen und eindeutigen Schuldzuweisungen an die Opposition, denn wer sonst als die nicht an den Hl. Erwin und seine Freunde glaubenden Heiden kann für diese peinliche Misere verantwortlich sein, sie also schweren Herzens ihren Fehler einsahen und Kroko, nach vermutlich mindestens einer gesunden Watschen, das entsprechende Blatt neu schreiben ließen:

DEN

So weit, so fein.

Und Karenzdad? Der freut sich, seinen Beitrag zu Zahnpflege und Rechtschreibung geleistet zu haben.

Und dass diese paar Zeilen auch ein klein wenig bewirken können.