Archive for October, 2012

Sleepwalk

October 31, 2012

Why is Karenzdad also silent on this evening?

Because he’s so tired, he’s yawning with tears in his eyes (that’s not to be seen here – contrary to Karenzdads hairstyle, if you look close enough…).

Brilliant

October 31, 2012

Why had Karenzdad been silent yesterday?

Because he raised his voice somewhere else (as you can hear, ahem…).

Vergangenheitsbewältigung

October 29, 2012

Ziemlich genau eineinhalb Jahre ist es her, da las Karenzdad einen Zeitungsartikel über einen Unfall, bei dem ein Auto einen Kinderwagen rammte, worauf ein dreijähriges Kind aus diesem geschleudert wurde und den Sturz unverletzt überstand. Karenzdad schüttelte damals den Kopf – was hat denn ein dreijähriges Kind noch im Kinderwagen verloren?

Ziemlich genau zehn Monate ist es her, da verlor Karenzdad durch beispiellose Unachtsamkeit seine sündteuren Handschuhe aus Hirschleder, die ein Geschenk Workmoms waren und nach denen er einen ganzen Tag lang vergeblich gesucht hatte. Karenzdad schüttelte damals den Kopf – was für ein Mistkerl steckt sich denn gefundene Handschuhe einfach ein?

Ziemlich genau zwei Stunden ist es her, da fielen Karenzdad diese beiden Begebenheiten wieder ein, als er mit vor Kälte klammen Fingern den Kinderwagen zum Bahnhof schob, weil die Fluppe, wie jeden Montag, im Kinderwagen nach Hause fahren wollte. Karenzdad schüttelte auch heute den Kopf – was muss einen auch andauernd die Vergangenheit einholen?

Fluppenfrechheitsupdate. Eine Tragödie in einem Akt

October 28, 2012

Workmom (enerviert ob des von der Fluppe angerichteten Chaos und ihrer konstanten Weigerung, etwas an diesem Zustand zu ändern): Sag einmal, hast du mich nicht verstanden?

Die Fluppe (frech grinsend wie nur je eine): Nein, ich hör heute ganz schlecht.

Karenzdad (beiseite): Pfff…

Fluppenvaterunterschriftfälschungsupdate

October 27, 2012

PAPA

Buntstift auf Papier
27. Oktober 2012

(Na wenn das keine Superüberraschung zu Karenzdads Geburtstag war!)

Fluppenautogrammupdate

October 26, 2012

LILI

Buntstift auf Papier
26. Oktober 2012

(und wer jetzt glaubt, da stünde “44” oder etwa gar “U4”, irrt gewaltig, denn Karenzdad war heute Nachmittag am Berg der heiligen Anna dabei, als die Fluppe unterschrieben hat: Zuerst ein “L”, dann ein “I”, dann ein weiteres “L” und schließlich auch noch das zweite “I”, das sich halt ein wenig mit dem “L” überschneidet – fertig ist das Schreiben des eigenen Namens. Seeehr gescheit – dennoch entschuldigt es aber die vorabendlichen Eskapaden rund um das Anschauen der neuesten Episode von “Feuerwehrmann Sam” in keinster Weise!)

Fluppenurheberrechtignoranzupdate

October 25, 2012

For The Birds

Digitalfoto
25. Oktober 2012

“Helden”

October 24, 2012

In einer gefährlichen Kombination aus Müdigkeit, Übermut und Leichtsinn kletterte die Fluppe auf ihren Stokke, setzte sich auf die Lehne und fiel nahezu im selben Augenblick auch schon wieder rückwärts nach hinten hinunter.

Workmom erstarrte. Das Herz rutschte ihr in die Hose und blieb gleichzeitig stehen.

Doch da! Ist es ein Vogel? Ist es ein Flugzeug? Ist es Superman?

Es ist Karenzdad, der zufällig neben dem Stokke stand und in einer blitzschnellen und geistesgegenwärtigen Reaktion die fallende Fluppe am Unterarm fassen konnte, ihren Sturz bremste und sie schließlich sicher, aber mit einer gehörigen Portion Ermahnung versehen, unversehrt auf den Boden des Wohnzimmers stellte!

Klar, dass die erschrockene Fluppe Karenzdad wütend anbrüllte.
Undank ist eben immer noch der Welten Lohn.

Aber wahre Helden brauchen für ihre Glanztaten auch keine Belohnung.

Höchstens eine von Workmom.

Karenzdad gibt an

October 23, 2012

Karenzdad gibt an?
Womit denn?

Damit:

-1.
zählte die Fluppe, und weiter
-2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 13, 16, 22, 60.

Und wer jetzt denkt, das wäre mit dem inzwischen erreichten Fluppenalter keine, nun ja, außergewöhnliche Leistung, im Gegenteil, eher ein Grund zur Sorge, dem sei verraten, wie sich das Gezähle angehört hat:

-One.
zählte die Fluppe auf Englisch, und weiter
-Two, three, four, five, six, seven, eight, nine, ten, eleven, thirteen, sixteen, twentytwo, sixty.

Damit kann Karenzdad durchaus angeben.

Ypsiade

October 22, 2012

Da staunte Karenzdad nicht schlecht, als er vollkommen unerwartet und gänzlich überraschend im Spar seines Unvertrauens noch ein Exemplar der längst vergriffenen Erstausgabe der Neuauflage von

Yps, dem Lieblingsmagazin seiner Jugend (mit Gimmick!), entdeckte und diese, zum ersten Mal seit über wohl vermutlich fünfunddreißig Jahren, auch prompt erstand.

Da kamen Erinnerungen in Karenzdad hoch!

Was für eine Freude, vom superknorken Ausflug mit der Volksschule zur Burg Kreuzenstein nach Hause zu kommen und das Heft mit dem Mikroskop-Gimmick auf dem Esstisch vorzufinden!
Was für ein Entsetzen, als das Heft mit dem Futter für die Urzeit-Krebse nicht und nicht kommen wollte und die armen Viecher reihenweise verhungerten!
Was für ein Staunen, als die Flüssigkristalle tatsächlich in Opas Weinglaserl von der Wasseroberfläche nach unten wuchsen!
Was für ein Schrecken, im Urlaub in Kärnten beim, ahem, räusper, Stehlen eines in der Sammlung fehlenden Heftes erwischt zu werden!
Was für eine Begeisterung, als das Solar-UFO tatsächlich am Strand von Lignano abzuheben begann!

Und was für eine Vorfreude, mit der Fluppe demnächst auch Urzeit-Krebse im Glas züchten zu werden!

Über das Heft an sich will Karenzdad jetzt kein schlechtes Wort verlieren – Nostalgie rulez.

Aber wenn der Zaubertrick, der sich in dieser Ausgabe befindet, auch tatsächlich funktioniert, dann wird Karenzdad Abonnent auf Lebenszeiten:

Allerdings will sich Karenzdad lieber nicht ausmalen, in welche armselige Kreatur ihn Workmom verwandeln wird, wenn er auch nur ansatzweise in Erwägung zieht, diesen Zaubertrick auch tatsächlich einmal auszuprobieren…