Archive for July, 2012

Citius, altius, fortius III

July 31, 2012

Sehen wir uns die heutigen Ergebnisse des olympischen Alltags an:

10.000 Meter müdigkeitsbedingtes Unerträglichsein:
1. Platz und die Goldmedaille mit neuem Fabelweltrekord – Workchild

Geduldiger und liebevoller Mutterschafts-Zehnkampf:
3. Platz und die Bronzemedaille (kurze Aussetzer) – Workmom

Alles ganz leicht auszuhaltende Vielseitigkeit:
leider disqualifiziert und somit keine Medaille- Karenzdad

Citius, altius, fortius II

July 30, 2012

Workmom und Karenzdad werden sich hüten, dem Deutschen Tischtennisverband auch nur ein Sterbenswörtchen davon zu verraten, aber nahezu jeder Fehler, den Dimitrij Ovtcharov in seinem Achtelfinalspiel gegen den Österreichischen Abwehrkünstler Chen Weixing machte, rührte daher, dass Workchild ihm, oder genauer gesagt, seinem Abbild auf dem Fernsehschirm, immer wieder und wieder ihre heute von Workmom zum ersten Mal strahlend rot lackierten Finger- und Zehennägel gezeigt hatte, und nur, weil kleine Workchildren nicht so lange aufbleiben und auf gar keinen Fall so lange fernsehen dürfen, ging eine weitere heimische Medaillenhoffnung einmal mehr die Themse hinunter.

Fluppenkunstupdate

July 29, 2012

Spinnen

Kugelschreiber auf Papier und Karton
29. Juli 2012

Citius, altius, fortius

July 28, 2012

Kaum genesen von der satten Überdosis Popkultur der Eröffnungszeremonie der Olympischen Spiele und noch weniger erholt angesichts der veritablen Überlänge des gestrigen Spektakels, fällt Karenzdad heute, noch dazu an einem Abend alleine mit Workmom, da Workchild außer Haus schläft, nicht viel mehr Berichtenswertes ein als der Umstand, dass Workchild ihren alten Helden, den Usenbolt, den schnellsten Mann der Welt, im olympischen Kontext wieder vermehrt zu Gesicht bekommen hat und dass alte Liebe mitnichten rostet, was man daran erkennen kann, dass Workchild Usenbolt jetzt zärtlich Usenpoldi nennt.

Schöpfungsnachtragsblues

July 27, 2012

Am ersten Tag schuf Gott das Licht und trennte es von der Finsternis und nannte sie Tag und Nacht.

Am zweiten Tag machte Gott eine Feste und schied das Wasser unter der Feste von dem Wasser über der Feste und nannte er sie Himmel.

Am dritten Tag schuf Gott das trockene Land und die Pflanzen.

Am vierten Tag schuf Gott die Sonne, den Mond und die Sterne.

Am fünften Tag schuf Gott die Lebewesen des Meeres und die Vögel.

Am sechsten Tag schuf Gott alle Lebewesen auf dem Land und auch den Menschen.

Was die Bibel allerdings verschweigt, ist der Umstand, dass Gott davon so erschöpft war, dass er nicht gut schlafen konnte und als er am nächsten Tag ziemlich gerädert aufwachte, schuf er aus Grant kurz vor der Ruhe des siebentes Tages auch noch die Alpträume der Kinder, auf das fürderhin auch die Menschen schlecht schlafen, vor allem wenn sie nach großen Anstrengungen sehr müde sind.

Workmom und Karenzdad können davon ein sehr trauriges und erschöpftes Lied singen.

Mitten im Siebenten

July 26, 2012

Karenzdad traute seinen Augen nicht: So ein geschmackloses, empörendes und dummes Graffiti! So eine ekelhafte, unnötige und hässliche Schmierage! So eine idiotische, familienfeindliche und selten blöde Aussage! Und das mitten in Bobostan!

In der Zwischenzeit randalierte das todmüde Workchild, lallte viel zu lauten Blödsinn, belästigte die Fahrgäste im Zug, schaltete das Hirn aus und gleichzeitig auf Stur und verweigerte Gehorsam, Kooperation und Respekt ihren Eltern gegenüber.

Karenzdad stutze. Könnte es etwa sein, dass…? Sollte es denn möglich sein, dass diese Aussage…? Handelte es sich dabei vielleicht gar um die…?

Karenzdad hielt nochmals inne. Solch geschmacklose, empörende und dumme, ekelhafte, unnötige und hässliche, idiotische, familienfeindliche und selten blöde Gedanken!

Der unbekannte Künstler wollte doch sicher nur darauf hinweisen, dass Tragetücher Kinderwägen vorzuziehen sind!

It’s far far, far far far, far far far away, it’s a far far, far far far, fa da, da da da

July 25, 2012

(Vor vielen Stunden, am Beginn dieses elenden Regentages, hatte Karenzdad eine Idee, eine nachgeradezu wunderbare Idee für den heutigen Blog-Eintrag, eine Idee, die so gut war, dass Karenzdad in den langen, verregneten und langweiligen Stunden dieses elenden Tages wieder und wieder daran herumfeilte, dies änderte und jenes hinzufügte, so lange in Gedanken daran schrieb, bis die Idee so weit war, in die Realität umgesetzt und niedergeschrieben zu werden, verfasst in einem gänzlich neuen, gleichzeitig experimentellen und vergnüglichen Stil zugleich, eine Idee also, die so gut war, dass Karenzdad erst kurz vor dem tatsächlichen Niederschreiben den logischen Fehler dieser Idee erkannte, einen Fehler, der so haarsträubend dumm gewesen wäre, so abstrus und so peinlich, dass jedwede Reputation Karenzdads als einigermaßen vergnüglich zu lesender Chronist mit einem Schlag zunichte gemacht wäre, aus und erledigt, weswegen Karenzdad nun in aller gebotenen Eile ein rasch improvisiertes Ersatzprogramm zusammenstellen muss:)

Workchild gefällt es ausnehmend gut im Arbeitkindergarten. Sie kennt keine Berührungsängste mit den zum Teil viel älteren Kindern, meistert den fehlenden Nachmittagsschlaf problemlos, und hat, so vermuten Workmom und Karenzdad sichtlich korrekt, ihren Spaß. Daran hat auch das tägliche Ausflugsprogramm seinen Anteil. Mit dem Bus geht es zu den interessantesten und bestens für Kinder aufbereiteten Locations. Und heute haben sich die Organisatoren selbst übertroffen, denn auf die elterliche Frage, wo denn das Ziel des heutigen Ausflugs war, antwortete Workchild stolz und zufrieden

-In den U. S. A.!

Hey hey, my my – Sozialismus can never die

July 24, 2012

Immer wieder faszinierend: Die Wortneuschöpfungen von Workchild – clever, ungewöhnlich und kreativ.

Diese Woche: KAPITROSEN
(Die komplette Besatzung eines Schiffes ohne Rangunterschiede)

Hier irrte Orwell ausnahmsweise…

Projektmanagement für Dummies

July 23, 2012

-Projekt, Projekt!
ruft die Fluppe, und Eingeweihte wissen, dass sie damit Workmoms Work meint.

-Projekt, Projekt!
ruft die Fluppe, doch dieses Mal geht es um mehr, denn Workmoms Work ist jetzt auch Fluppenwork.

-Projekt, Projekt!
ruft die Fluppe, und geht ab heute mit Workmom gemeinsam in das Sommerprogramm der Work für Kinder, den Arbeitkindergarten.

-Projekt, Projekt!
ruft die Fluppe, und Karenzdad hat nun, neben Workmom, auch ein Workchild.

-Projekt, Projekt!
ruft Workchild, und freut sich schon seit Monaten auf die Work.

Kein Wunder also, dass sie am Vortag
-ICH WILL NICHT IN DIE ARBEIT! ICH WILL NICHT IN DIE ARBEIT!
rief.

Sie ist halt eben auch Karenzdads Tochter.

Kommt zusammen

July 22, 2012

-Mein linker, linker Platz ist leer…
meint die Fluppe ganz traurig,

-Da wünsch’ ich mir die Workmom her!

-Mein rechter, rechter Platz ist leer…
meint Workmom ganz verzweifelt,

-Da wünsch’ ich mir die Fluppe her!

Bitteschön: Eure Wünsche sollen in Erfüllung gehen!