Jeux sans frontières

Tapfer war sie, die Fluppe, unendlich tough und tapfer, als die Nadel der FSME-Impfung, der ersten Impfung ihres Lebens überhaupt, vom Schulmediziner in ihren Oberarm gestochen wurde, absolut hardboiled und, wie schon gesagt, wirklich total tapfer, ganz anders als Karenzdad, dem, ohnedies schon nervös wegen seiner Nadelphobie, die Blicke der dutzenden empörten Mütter und Väter, die ungläubig murrend zur Kenntnis nehmen mussten, dass Workmom, Karenzdad und die Fluppe, kaum in die Praxis hereingeschneit und jovial mit Bekannten plaudernd, nach etwas Gemaule von Karenzdad, der sich in der Gegenwart all der kranken und somit hochgradig ansteckenden Bauernkinder nicht sonderlich wohl fühlte, auch schon als nächste, anstatt, so wie all die anderen Patienten geduldig stundenlang warten zu müssen, bis sie an der Reihe wären, die Ordination durch Intervention der Arzthilfe betreten durften, dem also, Karenzdad, wie gesagt, die Blicke der dutzenden empörten Mütter und Väter nicht wie eine, sondern, ganz schön zum Fürchten, wie tausende Nadeln in den Körper getrieben wurden.

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