Archive for March, 2012

Immerhin einmal am Tag

March 31, 2012

Ach, wär’ doch die Fluppe immer so folgsam:

-Husch! Husch! Ins Körbchen!

Gojira in Farbe 2 – Die Rückkehr der Buntheit

March 30, 2012

Karenzdad könnte nun getrost darauf vertrauen, dass sich niemand mehr daran erinnern kann, und das kann man der geneigten Stammleserschaft auch wirklich nicht krumm nehmen, was er auf den Tag genau vor einem Jahr, was ja dann übrigens wirklich einen ziemlichen Zufall darstellt, in dem Beitrag Gojira in Farbe geschrieben hat, doch mit dem Titel besagten Beitrags und darüber hinaus auch noch mit der Suchfunktion gleich unter der Titelzeile des Blogs ausgerüstet, kann die Erinnerung daran ja ganz schnell wieder aufgefrischt werden, und so muss Karenzdad heute wohl oder übel, genau ein Jahr nach Gojira in Farbe darauf verzichten, einen Beitrag zu verfassen, der darauf hinaus will, dass zwischen dem brandneuen und farbfröhlichen, von der Fluppe selber gestalteten Header des Blogs und der Tatsache, dass es Karenzdad heute beim Nachtmahl angesichts diverser Fluppeneskapaden einmal so richtig mit Pauken und Trompeten zu bunt wurde, keinerlei wie auch immer gearteter Zusammenhang besteht.

Neues vom Untersuchungsausschuss

March 29, 2012

Nicht nur, dass der Fluppe ab nun Bestechlichkeit nachgesagt werden kann, und wer es nicht glauben will, möge den gestrigen Eintrag eingehend diesbezüglich studieren, und dass sie darüber hinaus, so wie der durchschnittliche Politiker, der für das Programm der konservativen Partei kandidiert, über keinerlei Unrechtsbewusstsein verfügt, jetzt muss man auch noch, als wären es der Unredlichkeiten nicht schon genug, der Fluppe “Unterschlagung” vorwerfen, denn es hat keine drei Jahre gedauert, bis der sprachliche Fauxpas schlechthin, die eigentlich unentschuldbare Schlamperei, diese kindliche Modetorheit, denn Karenzdad kann sich nicht erinnern, es selber auch getan zu haben, diese Unart, auf das wichtigste Wort im Satz zu verzichten, in den täglichen Sprachgebrauch der Fluppe übergegangen ist, und der am besten mit ihren eigenen Worten wiedergegeben werden kann:

-Kann ich ein Schokolade?
-Darf ich eine Soja-Milch?
-Darf ich einen Apfel?
-Kann ich einen Fruchtriegel?

PS: Die Lieblingsantwort von Karenzdad darauf:
-Was? Auf den Boden schmeißen???

Ein weiterer Fall für den Untersuchungsausschuss

March 28, 2012

-Papa, darf ich dir ein A wie Alice malen? Ich brauch bitte ein Papier.

Skeptisch holte Karenzdad Papier.

-Schau Papa, ich mal dir A wie Alice.

Skeptisch blickte Karenzdad zu seiner Tochter.

-Schau Papa, A wie Alice.

Skeptisch beäugte Karenzdad das Ergebnis.

Leben wir schon zu lange am Land?
Leben wir schon zu lange in Niederösterreich?
Leben wir schon zu lange im kleinen Ort am großen Fluss?

Ist Raiffeisen mächtig bis ins Kinderzimmer?
Ist die Niedertracht der “Volks”partei ansteckend?
Ist Unredlichkeit Teil des ländlichen Brauchtums?

Denn die Fluppe, Eliot Ness zum Trotz, schaute Karenzdad fragend und herausfordernd zugleich an und forderte unverzüglich den Lohn für ihre Leistung:

-Ich will jetzt eine Schokolade dafür.

Jeux sans frontières

March 27, 2012

Tapfer war sie, die Fluppe, unendlich tough und tapfer, als die Nadel der FSME-Impfung, der ersten Impfung ihres Lebens überhaupt, vom Schulmediziner in ihren Oberarm gestochen wurde, absolut hardboiled und, wie schon gesagt, wirklich total tapfer, ganz anders als Karenzdad, dem, ohnedies schon nervös wegen seiner Nadelphobie, die Blicke der dutzenden empörten Mütter und Väter, die ungläubig murrend zur Kenntnis nehmen mussten, dass Workmom, Karenzdad und die Fluppe, kaum in die Praxis hereingeschneit und jovial mit Bekannten plaudernd, nach etwas Gemaule von Karenzdad, der sich in der Gegenwart all der kranken und somit hochgradig ansteckenden Bauernkinder nicht sonderlich wohl fühlte, auch schon als nächste, anstatt, so wie all die anderen Patienten geduldig stundenlang warten zu müssen, bis sie an der Reihe wären, die Ordination durch Intervention der Arzthilfe betreten durften, dem also, Karenzdad, wie gesagt, die Blicke der dutzenden empörten Mütter und Väter nicht wie eine, sondern, ganz schön zum Fürchten, wie tausende Nadeln in den Körper getrieben wurden.

Fluppenkunstupdate

March 26, 2012

Bildschirm

Buntstift, Post-It, Papier
März 2012

Annika

Buntstift auf Papier
März 2012

Leserbriefseite, im Fallen

March 25, 2012

Ich bin ein Fan weil: der Blog ist mit so viel Liebe und Begeisterung für den kleinen Schatz geschrieben, lässt dabei die Wahrheit nicht zu kurz kommen (ES IST ANSTRENGEND) und das alles in humorigst aufbereiteter Form mit einem Schreibstil vom Feinsten. SUPER!

Liebe Grüße von einer Karenzmom mit Spatz (9 Monate) aus Wien

Ja, das möchte wohl jeder gerne als Feedback haben, was?

Also suhlt sich Karenzdad heute selbstzufrieden im Lob, was er sich auch redlich verdient hat, nachdem Workmom ihn heute Vormittag am Bahnsteig mit dem Vorderrad des Kinderwagens im Laufen, um nur ja den Zug zu erwischen, niedergesäbelt hat, worauf Karenzdad filmreif erst strauchelte, fast wieder das Gleichgewicht erlangte und dann doch noch sehenswert am Boden aufschlug und in der Folge über den Perron kugelte, was Workmom und die Fluppe sehr erschreckte, Karenzdad übrigens nicht minder, aber entgegen der ersten verstörten Annahmen und Befürchtungen erfreut sich Karenzdad bei nur minimalsten Hautabschürfungen bester Gesundheit.

Vielen Dank also an Frau Tina mit ihrem Spatz für das wirklich nette Kompliment (siehe weiter unten als Kommentar zu “In G’schert-Indien gibt es keinen Linienwall”) – vielleicht hat ja noch ein Stammgast demnächst einmal Lust, sich zu outen, was Karenzdad doch sehr freuen und interessieren würde, jedoch bitte ohne dafür noch einmal Purzelbäume am Bahnsteig schlagen zu müssen.

Zu müde für eine gute Überschrift

March 24, 2012

Viel zu fertig von viel zu schwerer Arbeit verursacht von viel zu vielen Ameisen, die durch viel zu viele Spalten im Boden ins somit viel zu ungemütliche Schlafzimmer krochen, dessen viel zu schwere Möbel somit in den viel zu hohen ersten Stock des Anwesens in viel zu anstrengender Schufterei geschleppt werden mussten, viel zu fertig also von diesen Strapazen ist Karenzdad viel zu wenig kreativ, um seine getreue Stammleserschaft wie gewohnt mit Wortwitz und Esprit zu unterhalten, und schickt so einmal mehr das freche Mundwerk der Fluppe vor, die, als sie nach dem Nachtmahl um eine zweite Nachspeise in Form von Schokopudding bettelte, dessen später tatsächlich erfolgten Genuss mit diesem unwiderlegbaren Argument durchzusetzen versuchte:

-Ich hab einen großspeisigen Nachhunger!

Die Erlkönigin

March 23, 2012

Wer…

…spaziert so früh…

…am Nachmittag ohne Wind?

Es ist die Fluppe,…

…mit Nina, ihrem Kind!

In G’schert-Indien gibt es keinen Linienwall

March 22, 2012

-WACK!
rief die Fluppe und sprang mit beiden Beinen die erste Stufe der Bahnhofstreppe hinunter.

-WACK!
rief die Fluppe und sprang mit beiden Beinen die zweite Stufe der Bahnhofstreppe hinunter.

-WACK!
-WACK!
-WACK!
-WACK!
-WACK!
-WACK!
-WACK!
-WACK!
-WAAACK!!! (todesmutig gleich zwei Stufen auf einmal!)
-WACK!
-WACK!
-WACK!
-WACK!
-WACK!
-WACK!
-WACK!
-WACK!
-WACK!
-WACK!
-WACK!
-WACK!
-WACK!
-WACK!
-WACK!
-WACK!
-WACK!
-WACK!
-WACK!
rief die Fluppe, und sprang mit beiden Beinen die restlichen neunundzwanzig Stufen der Bahnhofstreppe hinunter, ohne dabei allerdings zu bemerken, dass sich ihre mehr als nur lässige kurze Hose mit jedem Sprung ein paar Millimeter von ihrer ursprünglichen Ausgangsposition entfernte, sodass die Fluppe, am Treppenanfang angekommen, besagte kurze Hose auf, wie man so schön sagt, Halbmast um ihre Kniekehlen herum vorfinden musste, was sie, als Karenzdad dieses äußerst unangenehme Missgeschick beseitigte, mit folgenden Worten kommentierte:

-Ich wünsch mir schon seit hundert Jahren einen Gürtel!