Archive for February, 2012

AAA war gestern

February 29, 2012

Die Rating-Agenturen können uns alle kreuzweise:

WIR SIND AAAA!

Bis auf die Knochen

February 28, 2012

Lustlos?
Müde?
Ohne Energie?

Matt?
Fertig?
Groggy?

Erschöpft?
Am Ende?
Fix und fertig?

Da kann Karenzdad Abhilfe schaffen: Einfach so wie er heute Nachmittag mit dem Zug zum Kindergarten fahren, sich dabei wie oben fühlen, es schaffen, rechtzeitig aufzustehen und zur Türe zu gehen, kurz aus dem Zugfenster einen Blick auf den Kindergarten werfen – und dort, genau vor dem Gebäude des Kindergartens, MEHRERE EINSATZFAHRZEUGE DER FEUERWEHR UND DER POLIZEI MIT BLAULICHT UND DUTZENDE BEAMTE UND FEUERWEHRMÄNNER HIN UND HER LAUFEN SEHEN, und all das nur aus dem Augenwinkel innerhalb weniger Sekunden.

Mit der Portion ADRENALIN, die diese Beobachtung und das sofortige Nachdenken über die möglichen Gründe für diesen massiven Einsatz an Rettungskräften vor dem Kindergarten auslöst, verschwinden die oben beschrieben Symptome.

In Windeseile.
Pronto.
Sofort.

Augenblicklich.
Zackzack.
Hastdunichtgesehen.

Dalli Dalli.
Hey Presto.
So schnö kaust gor net schaun.

Nur kann und will Karenzdad dieses Mittel niemandem empfehlen, weil es alles andere als eine schöne Erfahrung ist.

~

PS: Des Rätsels Lösung – Ein Lastwagen hat sich verirrt und ist auf dem vom Kindergarten weg führenden Feldweg von der Straße abgekommen und im Graben gelandet.

First Contact

February 27, 2012

Ganz leise
Und
Ganz ruhig,

Ganz ernst
Und
Ganz neugierig,

Ganz vorsichtig
Und
Ganz unsicher,

Ganz zärtlich
Und
Ganz behutsam,

Ganz fasziniert
Und
Ganz rührend anzusehen

War die Fluppe,

Als sie,

Fast so,
Als wäre sie über ihre eigene Courage erstaunt,

Heute ihren Großneffen,

Den winzigen,
Erst neun Tagen alten

Jonas Paul

In ihren Armen hielt.

Trotzdem nichts für Alfons Haider

February 26, 2012

-Töröööö, töröööö!
trompetet die Fluppe elefantengleich durchs Anwesen.

-Töröööö, töröööö!
trompetet die Fluppe elefantengleich durchs Anwesen, und dem Himmel sei Dank ist Benjamin Blümchen noch nicht daran schuld.

-Töröööö, töröööö!
trompetet die Fluppe elefantengleich durchs Anwesen, und zeigt dabei stolz ihren Scherenschnitt,

der einfach nur Zufall sein kann.
Muss.

Und darf.

Barbafauli

February 25, 2012

-Du Papa?
-Ja?
-Ich möcht was lesen mit dir.
-Gerne! Was denn?
-Ähm ich hab mich versprochen, ich möcht was spielen mit dir.
-Auch sehr gerne, was denn?
-Ähm ich hab mich zweimal versprochen, ich möcht was schauen.
-Na von mir aus. Was denn?
-Barbapapa.

Karenzdad hätte wetten können, dass die nachdenkfaule Fluppe sich gleich noch einmal versprechen würde, aber die Familie Barbapapa auf dem Fernsehglas / Flachbildschirm-Monitorglas war wohl doch zu verlockend.

-Welchen Barbapapa willst du denn schauen?
-Drei. Drei Barbapapa will ich schauen.

Die heilige und durch nichts auf der Welt zu erschütternde Dreifaltigkeit der zu schauenden Barbapapa-Folgen.
Keine einzige mehr, so die Eltern.
Aber auch keine weniger, so die Fluppe.

-Und welche magst jetzt schauen?
-Ähm das mit dem Baby [Episode 18, Staffel 1: Babysitter].
-Gut.

Schau, schau, schau.

-Was möchtest du denn noch schauen?
-Ähm das mit dem Konzert [Episode 39, Staffel 1: Das Konzert].
-Gut.

Schau, schau, schau.

Klickediklack, die Tür geht auf und Workmom kommt nach Hause.

-Komm, sagen wir der Mama hallo!
-Nein, einen Barbapapa will ich noch schauen.
-Magst du nicht die Mama begrüßen?
-Nein, einen Barbapapa will ich noch schauen.
-Und welchen?
-[zeigt auf den Bildschirm] Den.
-Welchen?
-[zeigt irgendwohin auf den Bildschirm] Den.

Karenzdad kommt eine nahezu grausame und sadistische Idee.

-Du musst mir sagen, welchen du sehen willst.
-[zeigend] Den.
-Was soll denn darin vorkommen?
-[zeigend] Den.
-Um was soll es denn gehen?
-[zeigend] Den.
-Und was möchtest du genau sehen?
-Nix mehr. Ich mag der Mama hallo sagen.

Und die Moral von dieser Geschichte?
Dieses Kind ist fast so faul wie sein Vater!
Schrecklich!

Unkulinarische Doppelpunktüberschussparty

February 24, 2012

Schon seltsam: Je größer der zu erwartende Genuss beim Essen, desto wahrscheinlicher ist ein ebenso großer Pflaumensturz der Fluppe.

Beweise? Aber bitte doch gerne:

Gestern: Frankfurter mit Gebäck und Gurkensalat:
Himmlische Ruhe.

Heute: In Honig, Sojasauce und Zitronensaft marinierte Lachsfilets mit Jasminreis und gedünstetem Mangold:
Die Fluppe wirft kreischend mit Besteck und Reis um sich und wuzelt sich danach am Boden (im Reis).

Warum dem so ist: Keine elterliche Ahnung.

Muss das so sein: Nicht unbedingt.

Kraut dagegen gewachsen: Keines.

In diesem Sinne: Mahlzeit.
Oder eben auch nicht.

Let’s stick together…?

February 23, 2012

Alles pickt.
Und alles klebt.

Es wird ständig nach ihm verlangt.
Und doch wird er nie zugemacht.

Er pickt auf den Fingern.
Er pickt auf dem Tisch.

Und es wird ständig nach ihm verlangt.
Doch niemals wird er zugemacht.

Er fällt auf den Boden.
Er rollt unter den Tisch.

Und dauernd darf Karenzdad ihn aufheben.
Selbstverständlich nicht zugemacht.

Dann muss ihn Karenzdad erst rausschrauben.
Danach darf er ihn wieder reinschrauben.

Weil die Fluppe so tut, als könne sie es nicht.
Zumachen darf ihn Karenzdad dann auch noch.

Er ist eine Plage.
Vermutlich schon, seit es ihn gibt.

Wer?
Der neueste Feind:

Schongang

February 22, 2012

Schon.
Schon.
Schon.

-Schonen Sie sich!
so der Landarzt zu Karenzdad.

Schon.
Schon.
Schon.

-Dann schon Dich!
so Workmom zu Karenzdad.

Schon.
Schon.
Schon.

-Du bist krank, darfst nichts machen!
so die Fluppe zu Karenzdad.

Schon.
Schon.
Schon.

Aber keiner hat Karenzdad gesagt, wie langweilig Schonen ist.

Schon.
Schon.
Schon.

Schon sehr.

Schneeflöckchen, Weißröckchen

February 21, 2012

Faschingsfest im Kindergarten!
Das erste Faschingsfest überhaupt!

Die Fluppe ging als Schneeflocke!
Das Kostüm hat sie selber gebastelt!

…und wer jetzt auf ein Foto der verkleideten Fluppe hofft, muss sich genauso wie Workmom und Karenzdad auf unbestimmte Zeit gedulden – denn Skandal! Entsetzen! Die Eltern waren beim Faschingsfest nicht zugelassen!

Also fragen wir lieber die Fluppe, wie das Fest war:

-Gut.

Auskunftsfreudig wie immer, die Beste, wenn es um den Kindergarten geht – allerdings auf jeden Fall besser als “schlecht”.

Ach du je!

February 20, 2012

So schnell kann’s gehen: Gestern noch das blühende Leben beim Taufgedenkgottesdienst und dem großen Familienfestmahl danach, und heute ein ganz ein armes Hascherl, das mit Fieber im Bett liegt, vor lauter Bauchschmerzen kaum etwas zu sich nehmen kann und die meiste Zeit nur apathisch vor sich hin dämmern kann.

Armer Karenzdad! Hoffentlich geht es ihm bald besser!