Archive for September, 2011

So oder so

September 30, 2011

-Dufte, dufte!
ruft die Fluppe, und bläst dabei zum olfaktorischen Generalangriff auf Workmoms und Karenzdads Geruchsnerven.

-Dufte, dufte!
ruft die Fluppe, und nebelt sich dabei mit den penetrantesten, schwülstigsten und mehr als nur blumigsten Parfumproben ein.

-Dufte, dufte!
ruft die Fluppe, und ihre Eltern finden ihr Odeur alles andere als, nun ja, dufte.

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Hobo Humpin Slobo Babe

September 29, 2011

Na schön, so Karenzdad, der die Vormittage während der Eingewöhnungsphase der Fluppe im Kindergarten im öffentlichen Raum in Stiftstadt, die sich übrigens genau dort befindet, wo sie Stammleserin CAT vermutet hat, verbringen darf, hat er sich doch für den Fall des Falles in der Nähe der Betreuungseinrichtung aufzuhalten, es hätte, so Karenzdad weiter, schlimmer kommen können, zumindest das Wetter zeigt sich ja von der angenehmen Seite, was man von der Gastronomie in Stiftstadt nun wirklich nicht behaupten kann, weswegen es, wie eingangs schon erwähnt, der öffentliche Raum ist, in dem Karenzdad sich dieser Tage, auf die Fluppe wartend, bewegt, und bislang, so Karenzdad nochmals weiter, hat die Exekutive davon abgesehen, Karenzdad wegen Landstreicherei abzumahnen, da dieser Eindruck durchaus entstehen könnte, sähe sie Karenzdad stundenlang am Bahnhof lesend herumlungern, es hätte, so also Karenzdad abschließend, schlimmer kommen können, aber schlimmer, als sich plötzlich tatsächlich in der Gegenwart zweier sich zu Karenzdad gesellender geistig etwas verwirrter Stadtstreicher, die diesen offensichtlich als einen der ihren betrachteten, zu befinden, wohl kaum, weswegen Karenzdad dann doch die Flucht in die von den Pädagoginnen empfohlene Gastronomie antrat, die dann selbstverständlich geschlossen hatte, na schön, es hätte, so Karenzdad ein allerletztes Mal, schlimmer kommen können, denn es hat ja wenigstens nicht geregnet.

Ethnicolor 2

September 28, 2011

Neulich im Zug, als die Fluppe die dauerquasselnden Amerikaner bemerkte, folgte ihr polyglotter und sprachverständnisvoller Kommentar des Gehörten sofort:

-Die zwei da reden Happy Birthday!

Kindergartenfluppenkunst

September 27, 2011

Für Papa

Buntpapier auf Karton
27. September 2011

Drinnen: warm. Draußen: kalt.

September 26, 2011

Die Wärme, die die Fluppe für ihre Kindergartentante aus dem Wunderland empfindet, die sich beispielsweise in auf Papier geschriebenen lieben SMS äußert, die voller Busserl sind, würde Karenzdad gerne für sich selber haben, wenn er, mit besten Grüßen von der Eingewöhnungsphase, den Kindergarten verlassen muss und sich in eiseskalter Nebelsuppe die Beine in der klammen Morgenluft vertreten darf.

Ethnicolor

September 25, 2011

Auf der Suche…

…nach den verlorenen Nerven ihrer Eltern…

…braucht Häuptling Klein Fluppenauge…

…auch mal eine Pause!

Menschn samma r olle

September 24, 2011

-Was Karenzdad kann,
so Workmom,
-Kann ich schon lange!

…und schmiss, ansonsten die Liebe, Güte und Geduld in Person, angesichts diverser Eskapaden der Fluppe, wir erinnern uns, Trotzphase 2.0, endlich auch einmal die Nerven weg.

Die bittere Wahrheit

September 23, 2011

Bitter,

bitter,
bitter
und
bitter

waren die
Tränen,

die
die Fluppe

heute
geweint hat,

als sie,

schon nicht mehr
in Karenzdads
Armen,

mit aller
ihr zur Verfügung
stehenden
Kraft

trotzdem
Karenzdads
Hände
und
Finger

nicht loslassen
wollend
und
könnend,

um nichts in der Welt

in die
Kindergartengruppe
gehen wollte

und

Karenzdads
Herz
und
Bauch

ob
der Unvermeidlichkeit,
des Unangenehmen
und
der Notwendigkeit

der Situation

sich ebenso
bitter
dabei
angefühlt haben.

Ohne Garten

September 22, 2011

Klar: Der Herbst ist die beste Jahreszeit zum Pflanzen.

Warum die Fluppe allerdings glaubt, das würde ausschließlich für ihre Eltern, und das dann auch noch ganzjährig gelten, bleibt wohl ihr Geheimnis.

Detachment

September 21, 2011

Nachdem Karenzdad und die Fluppe, kaum dem Zug entstiegen und wohl als einzige mit öffentlichen Verkehrsmitteln angereist, sich ihren Weg durch den Stau der haushohen SUVs und schnittigen Sportwagen am Parkplatz gebahnt haben (was CAT, treuester Stammleserin, nun sicher den entscheidenden Hinweis auf den Standort des Geschehens liefert), betreten sie auch schon den Kindergarten, wo die Fluppe, klug wie nur was, sofort ihren Platz in der Garderobe aufsucht, sich umzieht und darauf wartet, von der reizenden und kompetenten Pädagogin abgeholt zu werden und auch wirklich bald schon, nur kurz von Karenzdad an der Hand geleitet, selbständig in die Gruppenräume vordringt, findet sich Karenzdad zum ersten Mal in seinem Fluppenleben vor verschlossenen Türen wieder, denn war es in den bisher besuchten Kindergruppen, sei es die Apothekengruppe am Weg zu den Barocks Trassen, das Mütterrudel des Grauens im Caritaskeller, Wünschetown mit Wünschemaus, Pöhlhausen I & II, Karenzdadville und bei den Georgianischen Chorälen, ja so, dass elterliche Anwesenheit unabdingbar für die jeweiligen Aktivitäten war, der Fluppe Halt und Sicherheit gab und somit die Basis für eine schöne, produktive und positive Zeit zu zweit war, so marschiert die Fluppe plötzlich alleine in die Obhut anderer Menschen los und lässt Karenzdad einfach hinter sich zurück, was für die Fluppe am Anfang ihrer Bildungslaufbahn ein ganz besonders großer Fortschritt, für Karenzdad, den alten Kontrollfreak, Protektor und Klammeraffen ein ganz besonders großer Rückschritt, denn abgeschnitten von jeder Information, was das Frl. Fräulein zur Zeit gerade macht, vor allem, wenn man ab und an die Stimme der Tochter durch die Türe durch hören, sich aber keinerlei Reim darauf machen kann, in welchem Kontext die Stimme gerade zu bringen sei, oder weniger geschwollen ausgedrückt, was die Fluppe gerade treibt, kann Karenzdad schnell ziemlich unrund werden, aber genau deswegen, man ahnt es schon, in Wirklich auch ein ganz großer Fortschritt ist, von dem ja eh beide, Fluppe wie Karenzdad, profitieren werden, und so bleibt es letztlich nur eine Frage der Zeit, wer von beiden, Vater oder Tochter, schneller dieses Ziel erreicht haben wird.