Archive for February, 2011

Schweinereien

February 28, 2011

Als Karenzdad heute bei der Fluppenjause (sie hat einen Apfel gegessen, nicht ich sie!) das fröhliche Schmählied auf den narrischen Nachbar, das so treffend “Der Nachbar ist ein Schwein” heißt und in den nächsten Jahren garantiert einmal beim Protestsongcontest von Karenzdad vorgetragen werden wird, gepfiffen hat, grinste die Fluppe Karenzdad an und meinte sehr richtig
-Japan. Schwein.
was sich jetzt bitte nun wirklich nicht gehört, worauf die Fluppe auch eindringlich aufmerksam gemacht wurde, aber lustig und gescheit ist es dann allemal doch.

In diesem Sinne: Tra La La La La La, Tra La La La La La, Tra La La La La La, Tra La La La La La!

Nordisch und Alpin

February 27, 2011

Also wenn die Fluppe den ganzen Tag lang im Haus Schi fährt, entweder mit den von Workmom aus Pappendeckel ausgeschnittenen, oder noch besser mit den imaginären, die sie immer erst von der Wand holt, bevor sie sie sich (sie sie sich?) auf die Füße schnallt und so, mit dem Eluk am Kopf, herumteufelt, und wenn die Fluppe dann auch noch vergebens beim WM-Skispringen in Oslo den Nikolo sucht, den sie beim Schifliegen in Vikersund zufällig durchs Bild latschen gesehen hat, wenn die Fluppe also so viel Wintersport ganz normal angezogen, halb- oder gar splitterfasernackt ausübt, wieso wundern sich Workmom und Karenzdad dann, dass die Fluppe so einen argen Schnupfen hat?

Honig, Zucker & Fluppe: Süß.

February 26, 2011

Und weil sich Workmom gestern noch bei Karenzdad beschwert hatte, was diesem denn einfalle, ein so ganz und gar nicht schmeichelhaftes Bild der Fluppe zu posten, will Karenzdad sie (und natürlich auch die Fluppe, denn die wird das hier ja eines Tages erben) mit diesem

und diesem Bild hier

versöhnen, denn herziger und lieber geht es wohl kaum noch.
Aber echt jetzt!

Man wird ja noch träumen dürfen!

February 25, 2011

Die Fluppe demonstriert hier anschaulich, was nach dieser extrem anstrengenden Woche mit einem offiziellen Termin in der Perle des Reiches, zweimaligem Schnuppern im Kindergarten auf dem Lande, einem Besuch von Omi und Opa, einem Besuch bei Oma, dem allerersten Theaterbesuch und dem ersten Betrügen von Schönling Dario mit dem pfeffrigen Anton, am Wochenende bei ihr auf dem Programm steht.

So hoffen zumindest die noch viel erschöpftere Workmom und der ebenso fertige Karenzdad.

Nur ein Lied

February 24, 2011

Eigentlich, so die Fluppe heute gut gelaunt und zufrieden, eigentlich sind Körperausscheidungen, und zwar die flüssigen, und wohlgemerkt nur die eigenen, eine so feine Sache, dass es sich lohnt, ein kleines Liedchen über sie zu trällern.

Das hat sich dann so angehört:

-LULU LILI LALA!

Pssst…!

February 23, 2011

Wie gut, dass die Fluppe heute nur in der Rückbildungsgymnastik mit Workmom und auf Shoppingtour im kleinen Ort am großen Fluss mit Workmom und Karenzdad war und nicht, sagen wir einmal, beim Herrn Bundespräsidenten und seiner Gattin zu Kaffee und Kuchen in der Hofburg eingeladen war, denn groß war das elterliche Erstaunen, trotz aller Fürsorge und Betulichkeit ein riesiges Loch in der töchterlichen Bumpfhose entdecken zu müssen, aus der frech und chic mit einer dezenten, aber deutlich wahrnehmbaren Schwarzfärbung auf der Unterseite versehen die große Fluppenzehe herausschaute, was nun zwar kein Grund für die Fürsorge ist, unmittelbar einzuschreiten, aber bei den Stammhaltern im zum Beispiel Belgischen Königshaus eher seltener auf der Tagesordnung stehen dürfte und Workmom und Karenzdad betretene Blicke untereinander wechseln ließ, deren Bedeutung in etwa aussagten, dass dieser kleine Fauxpas sofort vergessen werden und niemals an die Öffentlichkeit gelangen sollte.

Helmpflicht

February 22, 2011

-Eluk, Eluk!
ruft die Fluppe, und meint damit das Wunschobjekt Numero Uno aus dem Jakolo-Katalog, einen Helm, dessen Abbildung sie uns mehrmals in der Stunde in freudiger Erwartung unter die Nase gehalten hat, und den sie falsch wie kaum je ein Wort zuvor ausspricht.

-Eluk, Eluk!
schien die Fluppe auch die ganze Zeit beim Kindersitten bei Tante Tine und der Cousinenschar gerufen zu haben, und zwar so lange, bis Emini, die jüngste der Cousinen, der Fluppe ihren alten Fahrradhelm geschenkt hat.

-Eluk, Eluk!
sagt die Fluppe kaum noch, dafür trägt sie den Helm stundenlang, nimmt ihn vom Kopf, setzt ihn wieder auf, Karenzdad macht den Verschluss zu, die Fluppe öffnet ihn wieder, und alles wieder von vorn und noch einmal und noch einmal und so geht das in einem fort.

-Eluk, Eluk!
ruft Karenzdad,
-Ach Eluk, wärst du nur im Katalog geblieben!

Konsumtrottels Paradise

February 21, 2011

Wie gut, dass gestern die Oma der Fluppe dieses Buch

mitgebracht hat – die Geschichte vom kleinen Löwen, der keine Angst haben muss, weil er mit seinem Papa unterwegs ist.

Das ist deswegen gut, weil es das Löwenbuch geschafft hat, das vorherige Lieblingsbuch der Fluppe auf die Plätze zu verweisen, was in diesem Fall wirklich kein Schaden war, handelte es sich doch dabei um

den aktuellen Katalog von Jako-o, von der Fluppe liebevoll JAKOLO getauft, den sie rund um die Uhr nicht nur begeistert durchgeblättert, sondern auch schon virtuell darin geshoppt hat, was sich in reizender Bescheidenheit durch einen Fingerzeig auf das Objekt ihrer Begierde alle paar Seiten äußerte, verbunden mit der Aufforderung an Workmom und Karenzdad
-Dass ham!
was ganz schön dreist und unverschämt angesichts des nahenden Geburtstags ist.

Danke

February 20, 2011

Als die Frau Pfarrer heute beim Taufgedenkgottesdienst nicht nur die Fluppe und Workmom und Karenzdad, sondern auch den Opa und die Omi, den Opa und die Gitta, die Oma, die Tante Tine und die jüngste Cousine Emini und die mittlere Cousine Laga mit einem wunderschönen Spruch segnete, war der alte Atheist und Misanthrop Karenzdad gerührt, so sehr, dass er den Tränen mal wieder viel zu nahe war, einfach, weil das so schön war – und weil wirklich alle wegen dieses Festes und uns gekommen sind.

Bildgedicht

February 19, 2011

Stolz wie die Tiger sitzen da

die Fluppe und der Herr Papa.

Doch Vaters Finger, so will’s scheinen

gehören nicht grad zu den reinen.

Karenzdad ist da nicht so kleinlich,

die Fluppe findet’s furchtbar peinlich.