Archive for April, 2010

Dreierlei

April 30, 2010

Was haben die heimische Spitzengastronomie (und I’m talking about such Kaliber as Vineyard im Loisium, DerSodomaInTulln und der Taubenkobel) und die Fluppe gemeinsam? Richtig: Flups war mit ihren hoffnungslos dem Hedonismus verfallenen Eltern dort schon essen (und schlafen!), es hat ihr gut geschmeckt (auch wenn es oft nur die vom Essen aromatisierte Muttermilch war, die sie gekostet hat) und sie hat Personal wie Gäste gleichermaßen bezaubert.

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Was für ein Anblick: Flups versteckt sich unterm leergeräumten Wäscheständer, gleichsam ihr Käfig wie Refugium, während Workmom draußen, also darüber und daneben, das gefährlich brüllende Monster, also fast schon den Krach machenden wilden Kerl gibt, und bei jedem Brüller muss Flups so herzlich und schallend lachen, und Workmom ganz genau so, dass einem vor Freude beim Zuschauen schier das Herz zerspringen mag.

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Und hartnäckig hält sich der Verdacht, dass MAMA das erste Fluppenwort sein wird.

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kaltwarm

April 29, 2010

Die Tage werden immer länger, und Karenzdad hat endlich wieder die Möglichkeit, nach Herzenslust in den frühen Morgenstunden zu lesen. Schlafdefizit? Klar doch, aber die Katze jault bereits im Morgengrauen ihr trauriges Hungerlied vom Hungerleid, und im Gegensatz zum Rest der Familie ist da an Schlaf ohnedies nicht mehr zu denken.
Mit dem Längerwerden der Tage einher geht natürlich auch das Ansteigen der Tagestemperatur, und Wolloverall und Fellsack sind inzwischen verstaut, um auf den nächsten Winter zu warten (bzw. ihn fluppenwachstumsbedingt nicht mehr zu erleben).

Wie kann das sein, so meine Gedanken bei der frühsommerlichen Hitze, dass alle Welt weiß, wie man ein Butzi (jaja, Toddler, ich weiß auch!) in dieser Zeit richtig anzieht, ohne dass ihm zu kalt oder zu warm ist, also es mit einem Wort schön angenehm hat, lediglich ich aber nicht?
Da werden Kinder mit kurzen Ärmeln ebenso spazierengeführt (ziehe ich die Fluppe zu warm an?) wie dick vermummte (ziehe ich die Fluppe zu kalt an?), manche ohne Haube (setze ich die Fluppe so nicht der bösen UV-Strahlung aus?), manche mit (kriegt die Fluppe so nicht einen Hitzestau?) – schier unendlich ist die Welt der Selbstzweifel in Butzifragen, natürlich auch in Toddlerfragen, aber letztlich kann ich mir dann doch nicht helfen und kann nicht umhin zu wissen, es eigentlich doch richtig zu machen.

Hoffentlich sieht das die Fluppe genau so.

Klick!

April 28, 2010

Als ob jemand einen Schalter umgelegt hätte, ist die Fluppe heute ein anderes Kind als noch vor wenigen Tagen. Als ob jemand von Butzi auf Toddler geswitched hätte. Klick. Einfach so.

Da wird plötzlich kichernd den Eltern davongelaufen. Das Strumpfhosenanziehen wird zur einerseits Qual, gegen die man sich zur Wehr setzen muss, andererseits ist es ein Heidenspaß, das eine Bein der Strumpfi auszuziehen, während das andere angezogen wird. Da gibt es freudige Bussis zur Mahlzeit, beim Wort Musik wird getanzt, und es hat fast den Anschein, als würden Melodien gesummt. Plappern 2.0 hat ein vollkommen neues Level erreicht, der Vormittagsschlaf wurde ersatzlos gestrichen und mit jedem neuen Tag als Toddler wird länger und länger gestanden.
Dazu passt auch prima, dass heute der erste Spielplatzbesuch stattgefunden hat, und die Schaukel und das Wipptier Sensationen unbekannten Ausmaßes waren.

Schau Dir das an, so Workmom heute am Spielplatz zu mir, wir haben ein großes Kind.

Butzi bleibt Butzi

April 27, 2010

Der 1. Geburtstag der Fluppe ist gut überstanden!
Karenzdad und Workmom sind erschöpft und glücklich, so wie schon vor einem Jahr (na, vielleicht ein wenig mehr als damals…).

Eine interessante Neuerung bringt dieser Geburtstag ja mit sich (außer jetzt, dass dieser Blog nur mehr ein Jahr lang [in dieser Form?] geschrieben werden wird): So ganz hochoffiziell ist die Fluppe jetzt nun kein Butzi mehr, sondern, wie der Native English Speaker sagen würde, ein TODDLER.
Das ist ein lustiges Wort und Karenzdad und Workmom haben dieses Wort ever since sehr gerne gehabt (und das ist so lange nicht, haben wir es doch erst vor zwei Jahren beim Benetton in Venedig – Schwangermode schauen – bewusst wahrgenommen).

Aber: Lilibutz ist und bleibt Lilibutz – ich kann ja nur schwer Lilitodd sagen.
Und Butzibutz ist schon gar nicht Todditodd.

Das wär wohl doch ein bissl zu morbid.

Erkenntnisse zur späten Stunde

April 26, 2010

Was lernen wir daraus, wenn der Spielraum-Elternabend in Pöhlhausen um eine halbe Stunde länger als geplant dauert und dann die Schnellbahn mörderische Verspätung hat?

Richtig: Heute entfällt der Blog.

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April 25, 2010

Meine liebe Fluppe, liebes Lilibutz!
Alles Gute zum 1. Geburtstag!

…und in den Sprachen der Länder, wo diese Zeilen auch gelesen werden:
Happy Birthday to you!
Tanti auguri a te!

Du weißt, dass Du so richtig Eltern bist (und Dein Kind älter wird), wenn…

April 24, 2010

…Du, anders als noch vor ein paar Monaten, nicht mehr die Melodien der Kinderspielzeuge, sondern nun bereits die Melodien der ersten Kinder-CDs perseverierst.

Schöne Aussichten

April 23, 2010

Au backe, wer hätte das gedacht, dass bereits der erste Kindergeburtstag so anstrengend sein kann?

Omas herzen, Opas scherzen, Tanten sind betulich, die Cousinen scharwenzeln ums Kind herum und machen jeden nur erdenklichen Unsinn mit der Fluppe (und auch mit Karenzdad) – aber Flups genießt das, und auch wenn es andere nette und tolle Geschenke gegeben hat, aber der Lauflernwagen von Oma war dann doch der Riesenhit und strahlend, nein: strahlendst und stolz durchschritt Lilibutz immer wieder den Raum, die Aufmerksamkeit und das neue Fortbewegungsgefühl sichtlich genießend.

Und als hätte ich diese Distanzen zurücklegen müssen, hänge ich nun schlapp und ausgelaugt in den Seilen und denke und weiß doch, dass es der letzte Kindergeburtstag für die nächsten Jahre sein wird, nach dem ich mich so fit und munter fühlen werde.

Bärenquatt

April 22, 2010

Mit so tollen Bären…

…brauchts kein Quatt-Razing an der größe Wasserntasche!

Ahoi!

April 21, 2010

Es ist durchaus richtig, von einem netten Zufall zu sprechen, wenn die 100. Kolumne dieser Art und der eigentlich errechnete Fluppengeburtstermin vor genau einem Jahr ausgerechnet heute zusammenfallen.
Jedoch weder für Selbstbeweihräucherung noch für nostalgisches Waswäregewesenwenn soll hier Platz sein.

Platz soll sein für all das Neue, all das Unglaubliche, das in diesen Tagen geschieht, all die Fortschritte, das neue Wissen, die neuen Fähigkeiten und Fertigkeiten, all das Gelernte, Imitierte, Probierte und Erreichte.
Du brichst sichtbar und spürbar zu neuen Ufern auf.

Gute Reise, meine liebe Fluppe!