Archive for February, 2010

Long Distance Dedication

February 28, 2010

Die gute und liebe OverseasFriend verabsäumt es nie, uns bei ihren (leider viel zu seltenen) Besuchen reich zu beschenken: Allerlei Liebreizendes für die Fluppe (Bibs, Onesies, Halloween-Kostüme [Pumpkin!] und fesche Ensembles), allerlei Köstliches (zum Beispiel herrlichsten Halloween-Schleckerkram made in the U.S. of A.) und Witziges (wie zum Beispiel den Familiy Guy-Stehkalender).

Unter anderem hat sie Workmom das hier mitgebracht:

Den Wikimop.
Den ultimativen Fuß-Mopp aus Hawaii.
Mit dem wird Multi-Tasking auf ein neues Level geführt!
Mit dem ist alles ganz einfach.

Und das sieht dann so aus:

Danke, OverseasFriend.
Gäb’s den Casey Kasem noch, wir hätten uns bei ihm was für dich gewunschen.

Keep your feet on the ground and keep reaching for the stars.

Beim besten Willen:

February 27, 2010

Konnte Workmom wenigstens ein paar Minuten am Nachmittag schlafen, so war mir nicht einmal das vergönnt.

Beim besten Willen:
Heute geht nichts.

Devo vs. Blumfeld

February 26, 2010

Auf der Suche nach Schlaf in ruhiger Umgebung müssen K&L nahezu ständig auf den neuen Friedhof ausweichen, um dem UNCONTROLLABLE URGE der Landbevölkerung hier im Ort, ständig unangenehmsten Lärm zu produzieren, zu entgehen.
Dabei hat die Fluppe eine ganz besonders reizende Marotte entwickelt: Kurz vor dem Einschlafen blickt sie noch einmal auf, um sich zu vergewissern, dass ich noch da bin, um dann beruhigt einschlafen zu können.
Es sind WELLEN DER LIEBE, die mich bei diesem Anblick durchfluten.

!!!EXTRABLATT!!!

February 26, 2010

+++++++++++++++ Sondernachricht! +++++++++++++++

Nach nur 43 Tagen ist Karenzdad nunmehr stolzer Bezieher von Kinderbetreuungsgeld!

Ein Hoch der Effizienz der Österreichischen Beamtenschaft!

+++++++++++++++ Sondernachricht! +++++++++++++++

Ist doch ein Klacks!

February 25, 2010

…und nicht ohne Stolz meinen Karenzdad und Workmom dazu:
JA!

…and you really like to show it

February 24, 2010

Nanu, wer singt denn da?
Es sind Workmom und die Fluppe, und sie singen “If you’re happy and you know it…”.
Also, Workmom singt und zeigt vor, aber die Fluppe macht fleißig und begeistert mit!
“If you’re happy and you know it, clap your hands!” – und Flups klatscht bezaubernd süß anzusehen in die Hände.
“If you’re happy and you know it, smack your tongue!” – und Flups schnalzt bezaubernd süß anzusehen mit der Zunge.

Ich wollte da ja nur allzu gerne mit dabei sein, …

…aber ich bin nicht am Türsteher vorbeigekommen!

Malleus Maleficarum

February 23, 2010

Als Karenzdad und Lilibutz (in der Folge der Einfachheit halber K&L genannt, was ja fast wie Kruder & Dorfmeister, also K&D, klingt, nur hören K&L bessere Musik als die von K&D gemachte) heute aus Pöhlhausen (manchmal wird Pöhlhausen hier auch Wünschetown genannt, allerdings wird Pöhlhausen jetzt viel öfter als Wünschetown genannt werden) aus der Spielgruppe (in alternativem Ambiente spielen unter der Obhut einer sehr alternativen Frau zum Teil sehr alternativ gekleidete alternative Kinder alternativer Eltern mit alternativem Spielzeug, und K&L machen da staunend mit) zurück kamen, begegnete uns mit einem gutbürgerlichen “Grüß Gott!” eine der alten Hexen mit Hund aus unserer unmittelbaren Nachbarschaft.
Das ist nun nie ein Grund zur Freude, denn obwohl die Hexenbrut im persönlichen Kontakt mit uns zumindest ein Grundmaß an Schasfreundlichkeit an den Tag legt, verabsäumt sie es nie, immer ein Quäntchen Kritik (“Des oame kriagt jo ka Luft in den Tiachl” war eine – nicht nur von den Hexen – gerne gebrauchte Phrase angesichts der Fluppe im Tragetuch) anzubringen, und obwohl wir schon seit fast fünfzehn Jahren hier wohnen, zerreißen sie sich immer noch täglich das Maul über uns (alleine wie sie hinter ihren Vorhängen herauslinsen, wenn wir durch die Straße gehen!). Brrr!
-Entschuldigung, so die Hexe, ich wollt nur fragen, ist eh alles in Ordnung bei Ihnen?
-Öööhm, ja, so ich.
-Na, weil ich Sie jetzt immer mit der Kleinen unterwegs sehe, ist Ihre arme Frau krank?
-Nein, die ist arbeiten.
-Und sie haben Urlaub?
-Nein, ich bin in Karenz.
-(ungläubiges Staunen:) Ah ja, ich glaub, das kann man jetzt ja machen.
Ich erspare der Leserschaft den Rest der unerquicklichen Unterhaltung mit unglücklichen Kriegs- und Nachkriegserinnerungen, Nachbarkindererziehungstipps und salbungsvoller Salbaderei. Ich war froh, heil wieder im Hause zu sein.
Also – was haben wir daraus gelernt: Der Hexenhammer war vielleicht doch nicht sooo schlecht…

Übrigens: Die Fluppe hat es heute geschafft, zum ersten Mal eine CD aus meinen an und für sich diebstahlsicheren CD-Ständern zu entwenden. Es handelte sich dabei um 22 sehr, sehr gute Lieder von Helge Schneider. Na, wenn das nur nichts zu bedeuten hat!

Hinter den Kulissen

February 22, 2010

So.
Da ich in letzter Zeit immer wieder gefragt werde (grad heute erst via Mail von der Ingrid mit Charme und Stil), was um Himmels Willen denn der Name Fluppe zu bedeuten habe, hier die Erklärung (obwohl ich das schon einmal in diesem Blog geschrieben habe, allerdings als Antwort auf einen Kommentar der OverseasFriend):

Zuerst war BUTZIBUTZ. Das schlummerte im Bauch und machte ab und an lustige Sprünge (“Duiiih!”, schien der kleine Shrimp dabei vor Vergnügen zu rufen), die wir beide staunend am Ultraschallbild verfolgten.
Nach dem Organscreening meinte Workmom, dass Butzibutz ja nun ein BUTZIBUTZINCHEN sei, und dabei ist es dann sehr, sehr lange geblieben.
In den ersten Stunden ihres Lebens, als Karenzmom medizinisch versorgt wurde und ich das Butzibutzinchen in meinen Armen herumgetragen habe, konnte ich gar nicht anders, als sie zärtlich LILIBUTZ zu kosen.
Lilibutz war aber zu förmlich, und so verballhornte sich das bald zu SCHNUPSI.
Und wer weiß wie es kam, irgendwann verballhornte sich das eben zur FLUPPE. Und Fluppe scheint here to stay zu sein (auch wenn unsere bundesdeutschen Nachbarn mit einer Fluppe ja eine Zigarette meinen, und das, meine liebe Fluppe, gilt später NICHT als Entschuldigung fürs Rauchen!)…

Und that’s it.

Dresscode

February 21, 2010

Der Frühling hat ja heute kurz ums Eck gelinst, und neben allen tollen Vorteilen, die der Frühling so mit sich bringt, dann auch noch den, dass die Fluppe auf diese Winterkluft…

…demnächst verzichten kann!

Trotzdem keine halbe Portion

February 20, 2010

Workmom und Karenzdad schätzen beide wirklich gutes Essen (ich will hier keine dummen Bemerkungen hören, dass Essen der Sex der Vierzigjährigen ist, verstanden?), und was liegt näher, als hier im Ort als langjährige Stammgäste ins vermutlich beste Wirtshaus der Welt (der sonnige Sodomit, letzteres mit freundlicher Genehmigung von Cosima Reif) zu gehen? Und das natürlich mit der Fluppe, die sich beim Wirten von ihrer besten Seite zeigt und ihren Eltern dadurch entspanntes Genießen ermöglicht.
Und warum dieses Wirtshaus das beste der Welt ist (zumindest hält sich ja hartnäckig der Verdacht, dass dem so wäre), zeigt sich nicht nur beim lockeren Scherzen mit dem Wirten selber und dem Winken in die Küche zu seiner fürs wunderbare Essen verantwortlichen Frau, sondern auch daran, dass im dicken Reservierungsbuch unser Tisch mit folgender Personenanzahl notiert wird: