Archive for January, 2010

Reife Leistung

January 31, 2010

Wer, bitte, ausser der Fluppe, kann in Zeiten wie diesen schon von sich behaupten, in diesem zarten Alter, gerade mal etwas mehr als neun Monate, schon auf einem Kunstwerk verewigt zu sein, und es zum Zeitpunkt des Mäzenatentums überhaupt erst auf zwei Lebensmonate gebracht zu haben??

Höre ich da etwa Skepsis?
Hier der Beweis:

Lilibutz, in den Augen von Cosima Reif.

Cosima Reif bitte in Euren Augen:

www.zufallsproduktion.at

Danke!

Eben!

January 30, 2010

Eigentlich, also eigentlich wollte ich ja etwas ganz, ganz anderes schreiben, nicht wahr, aber dann, so in den letzten paar Stunden, hat die Fluppe drei erstaunliche Dinge gemacht:

Sie hat

-mehrmals den Lichtschalter für die Kellerstiege ganz ungeniert mit dem Zeigefinger aus- und eingeschalten;

-die Katze Neelix (nein, wir sind keine Star Trek-Nerds!) mit den Worten “NI LI KA CE” freudigst begrüßt;

-ihrern Tripp Trapp-Sessel als Rollator verwendet und dabei eine Strecke von mehr als einen halben Meter selbständig gehend zurückgelegt,

und wenn ich dafür nicht meine Schreibpläne ändern sollte, wofür denn dann, hä?

Verbesserung: Straße, Straße, Straße

January 29, 2010

Na da schau her:

So schnell werden aus Assen, Rassen und Trassen wieder Straßen!
Romantische noch dazu!

Wären Workmom, die Fluppe und Karenzdad heute vormittag nicht zur Babygruppe im Haus mit der Apotheke drin gegangen, so hätten wir gar nicht alle drei herzlich darüber lachen können!

Und also heute noch:

January 28, 2010

Und die Moral von der Geschicht?
Ein vollkommen unausgeschlafener Karenzdad zu sein ist lustig nicht.

Trashy Greasy Rockin’ ‘Billy!

January 28, 2010

Na das muss ja auch einmal sein: Karenzdad hat sich einfach den gestrigen Tag frei genommen.

Zeit, mal wieder die Haare schneiden zu lassen (danke, Sonya!).

Zeit, mal wieder mit dem Dad von Karenzdad einen beinahe schon Altherrenabend im Zeichen des Rock und des Roll zu verbringen – wobei das gestern im an und für sich ja fiesen Flex, doch dieses Mal wollen wir Fünfe grade sein lassen, auch wenn die Lüftung nichtexistent wie in uralten Zeiten war und ich dementsprechend gestunken habe, wo war ich, ah ja, das stand ja mehr im Zeichen des Racknroll, also so echt fiftiesmässig.
Und es war also wieder eines dieser seltenen Konzerte, wo die Vorgruppe, so wie weiland schon Peaches (vor Marilyn Manson) oder iLiKETRAiNS (vor den Sisters Of Mercy), den Hauptact in den Schatten stellte. Ich meine, HEAVY TRASH sind nett und John Spencer sollte man schon einmal gesehen haben, und speziell der Gag am Schluss, mitten im Publikum singend alle zum Sitzen zu bringen, das hatte schon was und eigentlich auch sehr viel von Klasse, ganz abgesehen von der musikalischen Liebe zum Detail, die diesen ausgefeilten Klang erst ermöglicht.
Aber BLOODSHOT BILL, das war schon einer! Sieht aus und zieht sich an wie Biff Tannen, und ist die perfekte Fusion aus Helge Schneider und Jim Foetus. Sitzt da alleine auf der Bühne mit seiner mindestens 1000 Jahre alten Gitarre, spielt mit dem einen Fuß die Bassdrum und mit dem anderen die Hi-Hats, röhrt und dröhnt wie der IRRSINN, rockt und rollt wie die HÖLLE, tobt und spuckt, keift und jodelt, führt Schmäh und ist der perfekte Entertainer.
Brilliant.
Wer’s nicht glaubt, möge bitte das hier auschecken:

Bloodshot Bill – 16 Little Lil live.

Und also wurde es spät, viel zu spät, und so erzähle ich das eben heute, und was das mit der Fluppe, ja FLUPPE, so nennen wir sie,
GIMME AN F – F!
GIMME AN L – L!
GIMME AN U – U!
GIMME AN P – P!
GIMME NOCHAMAL AN P – P!
GIMME AN E – E!
WHAT’S THAT SPELL? – FLUPPE!
,
seht Ihr, so und nicht anders, zu tun hat, fragt Ihr jetzt?

Nichts. Aber ich hatte ja auch frei.

20.15: Universum – Der Beistrich Gottes

January 26, 2010

So, jetzt begrüße ich erst mal die Zuschauer aus Österreich und der Schweiz, und wo immer man mich empfangen kann.

Für alle, die sich gerade erst zugeschaltet haben, noch ein kleiner Nachtrag zu gestern: Die Asse der Barockstr sind natürlich auch noch eine wunderbare Möglichkeit, das Verkehrsschild zu interpretieren.

Jetzt zur Heimseherfrage, also bitte Papier und Bleistift herrichten:
Wenn Lilibutz und Karenzdad in den Ortskern wollen, so müssen sie den Friedhof durchqueren. Dabei fällt ein Grabstein besonders ins Auge, und zwar der hier:

Wer zu faul ist, das Bild zu vergrößern, für den also die Inschrift des Grabsteins in Faulstrickisch: GOTT, BESTIMMT DIE STUNDE !
Was, so muss man sich fragen, wollte der Auftraggeber der Inschrift uns mit diesen Worten sagen?
“Oh du mein Gott, bestimmt wieder zu dieser Stunde!”, also kurz: “Gott, bestimmt die Stunde!”, wobei die Betonung eindeutig auf dem “DIE” liegt. Eine andere Interpretation fällt mir nicht ein.
Irgendwelche Vorschläge, liebe Schi- und Denksportfreunde in Österreich?

Aber hallo, so die empörten Zuschauerreaktionen, was soll denn das sein? Da wird ja nur gelästert und gestänkert! Was ist mit Lilibutz? Deswegen schauen wir ja hier rein!

Aber ja doch:
Die hat heute schon ein paar Stellenangebote als Heulboje bekommen, hat beim Besuch der Großeltern alle Stückerln an Herzigkeit gespielt und beweist, dass es Butzis unmöglich sein kann, Mandarinen zu verdauen…

In diesem Sinne verabschieden wir uns und wünschen noch eine gute Nacht, und wenn es Ihnen gefallen hat, dann schalten Sie doch demnächst wieder ein, wenn es
KARENZDAD & LILIBUTZ
heißt!

Selbstbeweihräucherungsruhestörungrassentrassendank

January 25, 2010

Da will man nun ungestört mit der Fluppe spielen und essen und schlafen und überhaupt: sein, doch den ganzen Tag lang düdelt das Festnetztelefon.
Das hat in der Regel ja nichts Gutes zu bedeuten, handelt es sich bei den Anrufen doch nahezu ausschließlich um Werbetelefonate, knausrige Mobiltelefonieverweigerer oder Umfragen von Meinungsforschungsinstituten, wobei letztere noch halbwegs zu ertragen sind.
Es handelte sich um letzteres – jedoch war der Sinn der Meinungsumfrage schnell durchschaut: Der seit kurzem amtierende neue Bürgermeister im Ort wollte sich damit Honig ums Maul schmieren lassen. Ein Ärgernis, nicht zuletzt dank der manipulativen Fragen.

Als kleines Dankeschön für die Ruhestörung folgt hier eine winzige Hommage an die Rechtschreibkenntnisse des hiesigen Verwaltungsapparates:

Nur – worum handelt es sich hier eigentlich? Worauf wird hier hingewiesen?

Auf die Rasse der Barockst?
Auf die Trasse des Barocks?

Mit Sicherheit aber nicht auf die Strasse des Barock – denn “Straße” schreibt man immer noch “Straße“, und das sollte dann doch auch hier im Ort gelten, nicht wahr…?

Danke an Workmom für diese geniale Beobachtung samt Interpretationsvorschlägen!

Dideldum

January 23, 2010

Du weißt, dass du so richtig Eltern bist, wenn du eine der Melodien des Kindermobiltelefons perseverierst.

Herzibinki 3000

January 22, 2010

…und als der kleine Hase aus dem Fühlbuch zu seiner Oma auf Besuch kam und er ihr zur Begrüßung mehrere Bussis gab und die Oma ihrerseits ihm wieder mehrere Bussis gab und das ganze noch ein zweites Mal passierte und der kleine Hase also seiner Oma nochmals mehrere Bussis gab und die Oma ihrerseits ihm ebenfalls wieder mehrere Bussis gab und ich dann den kleinen Hasen auch Lilibutz mehrere Bussis geben ließ – da gab ihm Lilibutz das Bussi ganz vorsichtig und unbeholfen zurück; und als ich dann Lilibutz ebenfalls mehrere Bussis gab – da gab sie mir ebenso unbeholfen und vorsichtig und eigentlich rudimentär das Bussi zurück.

Da wusste ich, ALLES ist GUT.

Berufsaussichtsalternative nach heutigem Stand der Dinge

January 21, 2010

Heulboje…!